SOUL TALK #82 Unsere größten Inspirationen der letzten Wochen

Shownotes

SOUL TALK #82 Unsere größten Inspirationen der letzten Wochen

Manchmal sitzt ein einziger Satz so tief, dass er verändert, wie du auf alles schaust. Ein Psychiater über das Böse. Ein afrikanisches Sprichwort, das Gut und Böse auf den Kopf stellt. Eine Frau, die sagt: der Krebs hat mein Leben gerettet. Und was passiert, wenn du als erfahrener Gitarrist anfängst, ein neues Instrument zu lernen – und plötzlich wieder Anfänger bist. Sechs Impulse aus dem echten Leben. Hier findest du Adrians Oldest Soul Podcast : https://www.adrianwinkler.com/oldest-soul-podcast/

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Steffen Kirchner kommt aus dem Leistungssport und kennt diesen als einzigen deutschen Speaker aus eigener Erfahrung als Spieler, Manager und Coach. Sein Name steht deutschlandweit für einzigartige Expertise in den Bereichen Motivation, Persönlichkeit und Erfolgspsychologie. Das Geheimnis seines Erfolgs ist die Kombination aus fundiertem Wissen und enormer Praxisstärke. Nirgends wird der Erfolg so schnell und unerbittlich gemessen wie im Profisport. Nur die Strategien, die nachhaltig, schnell und ergebnisorientiert funktionieren, haben dort Bestand. Über 500 Unternehmen, Profisportler und Teams Starcoach in den letzten Jahren beraten. Darunter auch Athleten wie Fußballstar Niclas Füllkrug, Goldmedaillen-Gewinner Fabian Hambüchen, Tennisstar Sabine Lisicki oder Unternehmen wie Audi, Siemens oder adidas. Steffen berät heute internationale Topmanager und vermittelt sein Wissen bei zahlreichen Veranstaltungen. Über 150.000 Menschen hat Steffen Kirchner mit seinen Seminaren und Vorträgen bislang begeistert. Sein Wunsch ist es, weltweit so vielen Menschen wie möglich dabei zu helfen, mehr Lebensstärke und Lebensqualität entwickeln zu können.


Music by INOSSI Listen: https://fanlink.tv/b3xg Watch: • INOSSI - Awaken (Official)


diekunstzuleben #steffenkirchner #lifechange

Transkript anzeigen

00:00:00: Ja mein Lieber, gestern bin ich um halb eins in der Nacht noch nach Hause gefahren und da ist mir eine Idee gekommen für den heutigen Podcast.

00:00:11: Und das Schöne war du hast sogar noch geantwortet!

00:00:14: Das heißt du bist genauso eine Eule wie ich.

00:00:20: Sehr gut.

00:00:21: Und dieses Thema war weil ich einfach auf der Fahrt, ich hatte so ne Stundefahrt ein bisschen überlegt habe Was ist denn eigentlich so die letzte Woche und letzten Wochen alles passiert?

00:00:33: Ein bisschen Gedanken schweifen lassen.

00:00:36: Und war dann total erstaunt, was ich für neue Erkenntnisse und Inspirationen und Erlebnisse für mein Leben sammeln durfte.

00:00:45: Dann habe ich mir gedacht, das wäre doch ein Thema!

00:00:48: Weil ich bin mir zu tausend Prozent sicher dass es dir ähnlich geht weil wir ja auch immer wieder in neue Felder eintauchen, mit neuen Menschen zu tun haben.

00:00:58: Neue Dinge ausprobieren und da lernt man ja unglaublich viel!

00:01:02: Und wieso nicht einfach sich mal Gedanken machen was wir nicht irgendwie vor zehn Jahren oder fünf Jahren sondern was wir die letzten Wochen so ganz frisch offenfrisch sozusagen gelernt haben für unser Leben?

00:01:13: Und das einfach teilen wie an einem Stammtisch.

00:01:18: Auf einem spirituellen Persönlichkeitsentwicklungsstammtische

00:01:25: Der müsste noch erfunden werden.

00:01:28: Genau, was trinken wir da dann?

00:01:30: Ein grün-smoosy.

00:01:31: Eine

00:01:32: Gmatcha!

00:01:33: Weiß ich nur ein Matcha bitte.

00:01:39: Ja sehr gut und ich finde das eine tolle Idee weil die großen Lernlektionen hat man ja oft nicht nur in diesen ganz besonderen Momenten sondern die liegen also im Alltag versteckt.

00:01:52: Es gibt ganz viele Dinge die mich so unter Tag sind wir inspirieren Manchmal auch ein bisschen verloren gehen.

00:01:59: Deswegen war es ganz gut, noch mal darüber nachzudenken.

00:02:02: was war denn so die letzten Tage und Wochen?

00:02:05: Und zwar gar nicht so leicht zwei oder drei Dinge rauszugreifen wo man sagt sie sind jetzt besonders oder das sind die Besondersten weil es gibt ziemlich viele besondere.

00:02:16: jährlich gesagt

00:02:17: Ja für nie.

00:02:18: auch

00:02:18: Ich bin gespannt magst du mal starten.

00:02:21: was ist dann eine inspirierende Sache die dir vor kurzem erst Passiert?

00:02:24: das, oder was da gesagt wurde?

00:02:28: Also eine Sache die ist jetzt schon, würde ich sagen drei Wochen her und ich merke jetzt quasi schon die unmittelbaren Auswirkungen davon.

00:02:40: Und wie immer im Leben es so man hört etwas, hört was, hört etwas macht's vergiss wieder, hört´s wider, ah ja stimmt der wahr war's macht's, macht's mach'.

00:02:48: ach ok vergiss´s wieder.

00:02:50: und so ist es mir mit einer Sache gegangen ich jetzt wieder so wunderschön von einem Freund in Erinnerung gerufen bekommen habe, nämlich das Thema Zucker.

00:03:05: Und das Thema streift mich ja schon ganz lange!

00:03:08: Vielleicht kannst du dich noch daran erinnern?

00:03:10: Ich glaube wir haben schon mal eine Podcastfolge drüber gemacht dass mich der liebe Mr.

00:03:15: Brokoli damals so auf einem Vortrag inspiriert hat und ich da mein Frühstück umgestellt habe, dann auf Jakon-Sirup umgestiegen bin usw.

00:03:25: Schön

00:03:26: und gut!

00:03:26: Alles immer noch cool?

00:03:28: Gleichzeitig hab' ich gemerkt das in meinem Leben diese Alltagsschweinereien immer wieder einzughalten Und ich meine jetzt nicht von Zucker freileben.

00:03:41: Weißt du, dass ich mir überlege okay wo ist überall Zucker?

00:03:43: Oh da ist eine Banane.

00:03:45: Ah die esse ich jetzt nicht!

00:03:45: Da ist auch Zucker drin.

00:03:47: Ah okay Alina hat ne Melone mitgebracht.

00:03:49: ah schade ist Zucker drin.

00:03:50: so nicht sondern halt der nochmal on top shit.

00:03:53: weißt du was ich meine?

00:03:54: also halt quasi oh guck mal da ist ne Zimtschnecke.

00:03:58: diese sieht aber sehr lecker aus.

00:03:59: können sollen wir uns da zwei mitnehmen?

00:04:01: weiß sowas in der Art wo ich weiß ok da ist einfach mal nicht nur ein bisschen Zucker drüber sondern da wurde der Sack aufgemacht und so rein gelehrt.

00:04:11: Und das habe ich jetzt seit drei Wochen einfach aus meinem Leben wirklich konsequent eliminiert und hab gemerkt, okay da ist quasi nochmal Raketentreibstoff freigesetzt worden.

00:04:24: So sind Sachen Energie.

00:04:26: Das war echt in den letzten drei Wochen alleine war das sehr, sehr merklich um jetzt mal endlich einmal die oberflächlichen Sachen anzusprechen nicht nur energetisch, sondern der Freund, der mir das erzählt hat.

00:04:45: Der hatte auch oder macht einfach auch sehr viel Sport ist genau in unserem Alter und hat gemerkt hey weißt du was?

00:04:54: Ich kann machen was ich will!

00:04:56: Ich kann wirklich viel sport machen, ich kann laufen gehen... ...ich kann Krafttraining machen usw.. aber ich habe immer so ein kleines Bäuchchen, das nervt mich irgendwie.

00:05:05: da ist irgendwie ich merk' ich bin komplett In meiner Kraft, ich hab auch echt richtig muskeln.

00:05:16: Aber ich habe das Gefühl da liegt irgendwie immer was drüber, was sich gar nicht wegbekomme und es nervt mich irgendwie.

00:05:21: oder gesagt so.

00:05:23: Genau!

00:05:24: Das kann ja nicht sein dass das jetzt irgendwie am Alter liegt mit Stoffwechsel usw.

00:05:29: Und dann hat er eben angefangen diese On Top Schütz weg zu lassen und plötzlich hatte gemeint war das wie ob das jemand so abgezogen hätte weg nach.

00:05:39: Bei ihm waren es jetzt irgendwie sechs Wochen oder zehn Wochen.

00:05:43: Und das merke ich bei mir auch.

00:05:46: so, okay krass, da tut sich noch mal was in Sachen Wohlfühl-Gefühle und am Anfang war's wirklich ... Das war für mich ein bisschen erschreckend muss ich sagen.

00:05:58: War das wie Entzug?

00:06:01: Ich so oh, krass!

00:06:02: Okay, nicht gedacht dass ich da so tief drin sitze in dem Salat.

00:06:08: Also voll von, okay krass man ist eingeladen.

00:06:11: Gibt Kuchenbefehen und so.

00:06:13: Ich muss rausgehen ich muss raus gehen.

00:06:16: Wow sonst halt die Sier nicht aus und mache ich einmal kurz hier den Mähdrascher oder dann werde sie so scheunen Tor auf und dann wow!

00:06:22: Ich muss da irgendwie so ein Stück Kuchen.

00:06:24: Es sieht so lecker aus.

00:06:25: Das ist auch ein Entzug.

00:06:28: Ein Gewohnheitsentzug.

00:06:29: also ich habe das immer so unter dem.

00:06:32: der Kurt hat es irgendwann mal gesagt da ging's aber ums Thema Geld.

00:06:36: Warum haben die Leute einfach nicht genügend Geld?

00:06:39: Naja, weil sie es halt eben für diesen... ...für den unnötigen Kram ausgeben.

00:06:43: Und dann war immer so sein Tipp, ne?

00:06:45: Nimm ein Zettel, tu dir einen Geldbeutel und schreib auf den Zetteln drauf, muss das wirklich sein!

00:06:49: Und das habe ich dann so'n bisschen auch für mich übertragen.

00:06:52: auf diese Essens-Dinge Dass ich mir eigentlich dass auch jedes Mal wenn ich bin ja auch so'nen Süßigkeiten oder eigentlich einen Schokoladen-Junkie Und ich stelle mir da auch immer wieder diese Frage Wenn ich das dann in die Hand nehme Okay, muss dies jetzt wirklich

00:07:05: sein?!

00:07:06: Und da merke ich oft, nee es muss nicht sein.

00:07:09: Es ist jetzt gerade nur die Gewohnheit.

00:07:11: Es müsste eigentlich nicht sein.

00:07:13: und ich denke mal dann okay wie könnte ich substituieren wenn ich jetzt ein gesundes Getränk oder was kurz diesen Im Puls schon einen kurzen Süße oder könnte auch ein süßer Tee sein, also sowas.

00:07:26: Orangensaft ist glaube ich tatsächlich in dem Fall ein schlechtes Beispiel?

00:07:29: Ja genau es ist jetzt natürlich nicht das

00:07:31: gesunde Getränk an der Stelle und wenig Zucker aber trotzdem macht's einen Unterschied ob du jetzt zwei Schluck oder kleines Glas Orangensaft trinkst oder ob dir jetzt nicht hoffentlich Lindschokolade wegpfefferst.

00:07:42: Also

00:07:43: ich sage immer ne schlechte Gewohnheit durch eine weniger schlechte ersetzen kann auch schon ein Schritt sein.

00:07:48: Ja voll.

00:07:50: Aber es ist

00:07:50: halt das psychische Ding auch, ne?

00:07:52: Also man hat dann so diesen psychischen, diese eigentliche Hysterie des Gehirns müsste mal sagen

00:07:58: Man hat einfach eine ganz dumme Gewohnheitskopplung die aber nicht gut ist.

00:08:03: So man ist mit dem Essen fertig und dann ist ganz normal die Anschlussfrage so Was gibt's jetzt noch Süßes?

00:08:11: Das wird gar nicht in Frage gestellt.

00:08:12: Weißt du was macht man halt so?

00:08:14: Und da gehts sonst was

00:08:16: Genau, genau.

00:08:17: Sonst ist quasi das nicht komplett... die ganze Mahlzeit ist nicht komplett wenn es nicht danach noch was Süßes gibt.

00:08:22: und das macht ja auch total Sinn weil uns strebt es einfach nach ganzheit und abdeckung aller Geschmacksrichtungen.

00:08:30: Es gibt ja irgendwie süß-sauer Omami dann diese leichte angebratene Geschmackes Omami Dann gibts halt bitter und salzig und so.

00:08:41: na und wenn das irgendwie wenn dann süß fehlt dann denken wir, ah da muss irgendwie noch was komplettiert werden.

00:08:46: Aber das ist natürlich ein Bullshit ganz ehrlich!

00:08:48: Das ist halt einfach nur eine Ausrede im Prinzip oder um sich das irgendwie zu erklären.

00:08:54: In Wahrheit ist es, wir sind züchtig nach dem Zeugs einfach.

00:08:57: Aber was interessant ist ich habe da etwas gelernt.

00:09:00: Ich war mal in so einer Ayurveda-Klinik um mir dann meine Zeit für mich zu gönnen und da haben sie das so gemacht.

00:09:07: anscheinend ist es im Ayurveder so wenn man das jetzt ganz genau nimmt die nehmen praktisch das Süße zuerst zu sich.

00:09:15: Aber jetzt natürlich eben nicht in Form von einem Kuchen, sondern da wird es in der Regel über Tees oder über irgendetwas... ich weiß nicht, da gibt's ja alle möglichen so Breiartige oder sonst irgendwas.

00:09:28: aber wo praktisch der süße Geschmack drin ist auch einfach und das ist eigentlich eher wie eine Vorspeise ist das falsche Wort aber ein bisschen Aber meistens über Tees und da hast du dann praktisch einfach von deinem eigenen Nervensystem bereits diesen Reiz abgefrühstückt quasi.

00:09:45: Und dann ist du dann halt ayurvedisches normales Essen, und ich habe mir damals schon gedacht, na weil das jetzt ja auch, sag ich mal, schon recht reduziert vor allem in so einem Retreat-Klinikaufenthalt usw.. Na wie man schon gedacht, der wird wahrscheinlich so der Zucker sucht.

00:10:04: Der wird da auftauchen dann auch den.

00:10:06: jetzt brauche ich noch mal was gescheites zur Belohnung so ungefähr.

00:10:10: Kaum nicht.

00:10:11: Ich muss sagen, nicht einmal bei mir kommt er und hat immer gedacht okay das Konzept funktioniert wirklich weil wenn es bei mir funktioniert also ist tatsächlich so dass eben dieses psychische verlangen.

00:10:20: Jetzt noch was Süßes, einfach nicht mehr da war weil du es davor einfach schon erledigt hast.

00:10:25: das Gehirn war davor schon zufriedengestellt irgendwie als total interessant.

00:10:32: Das müsste man mal schauen ob das Zuhause auch so für einen gut funktioniert dass wir einfach ein Substitut praktisch.

00:10:39: Vielleicht ist es wirklich ein Tee, ein Süßschmeckender.

00:10:44: Da gibt's ja so Sandelholz und so weiter... Süßholz?

00:10:47: Ja,

00:10:48: Süssholz genau!

00:10:49: Also

00:10:50: Sandel-Holz kann man auch lutschen bestimmen.

00:10:51: Das könnte man ja.

00:10:52: Vor allem für den richten Nussig-Holtz.

00:10:54: Woher anziehen?

00:10:55: Genau,

00:10:56: recht scharf im Abgang also.

00:11:02: Es muss praktisch jetzt nicht wirklich ein Zucker da sein.

00:11:05: Also es geht nicht um die Substanz an sich, sondern es geht wirklich um diese Rezeptoren im Gehirn offensichtlich.

00:11:12: Weil in dieser Ayurveda-Klinik war man eben oder jedenfalls in dem Programm wo ich damals war das auch praktisch zuckerfrei und das ging eigentlich nur um diese weiß ich nicht Süßigkeitsrezeptoren im gehirn, die da irgendwie getriggert wurden Und die erklären das ja dann wieder über die Doschas.

00:11:31: also ich glaube die Süßigkeit lag dabei mir eben in diesem Peter Doscher, der sich relativ stark auch habe.

00:11:42: Und das dann einfach noch dem auch ein Stück weit verlangt und man kann es einfach über das wirklich ergänzen oder ersetzen, sag ich jetzt mal.

00:11:51: Das Gehirn war einfach ruhig danach.

00:11:53: Da war keiner, der kam und sagt so und jetzt noch wo ist er nachtisch?

00:11:58: Und früher wäre ich soweit gewesen, dass ich sage gut wenn's den hier nicht gibt, dann gehe ich jetzt aus dieser Klinik raus und suche mir die nächste Tankstelle vor dahin und hol mein Bounty

00:12:11: Ja, genau.

00:12:11: Also es geht eigentlich nur um Gewohnheiten ändern im Prinzip und dann kriegt man das gut hin und vor allem auch die erste Zeit einfach kurz.

00:12:18: wirklich klingt jetzt vielleicht überdramatisch aber ist so schon ein bisschen durchbeißen.

00:12:24: Im wahrsten Sinne des Wortes... Das ist echt gar nicht einfach!

00:12:28: Und da merkt man krass wie man einfach Wenn du komplett darauf verzichten müsstest, dann müsstest du ja quasi eigentlich das ganze Leben ändern.

00:12:37: Weil überall ist gefühlt ein bisschen Zucker drin.

00:12:40: aber wenn du nur dass quasi die zwanzig Prozent obendrauf dir eh offensichtlich sind... ...wenn du die weglässt ist schon so viel gewonnen energetisch und das war gerade in den letzten Wochen echt für mich so'n Game Changer.

00:12:54: jetzt es ist so!

00:12:55: Du kannst mir hier einen Kuchenbuffier aufbauen und ich habe nicht mal mehr so dieses Graving danach.

00:13:01: So, weißt du das irgendwie so hier in den Saftfäden runterlaufen und dann eher so hey kann sich ihr nehmen wer will?

00:13:07: ich mag nicht ehrlich gesagt.

00:13:09: also man kann sich da echt ganz schnell um erziehen man muss nur anfangen man muss die Entscheidung treffen.

00:13:14: wie macht es jetzt?

00:13:16: Ja spannend ja cool ist immer eine coole erste Inspiration.

00:13:24: ja dann bringe ich mal meine erste rein.

00:13:26: ich hatte vor knapp zwei wochen ein Gespräch mit einer Frau die ich schon relativ lange kennen, die habe ich im beruflichen Kontext damals kennengelernt.

00:13:35: Die waren direkt vertriebt, damals tätig hatte da eine größere Organisation auch geleitet und ein sehr großes Team geleitet.

00:13:46: Und sie ist sehr schwer erkrankt geworden.

00:13:53: Direkt aufeinander folgen zwei schwere Krebserkrankungen Und ich habe das damals so, die hat es so ein bisschen öffentlich auch gemacht.

00:14:01: Bei Facebook hatte sie immer wieder mal so einen Live gemacht wo er einfach erzählt hat was sie gerade ist und was sie grade macht.

00:14:09: und die hat halt also wirklich auch als man hat sich angesehen dass der schwer krank ist.

00:14:13: bei manchen Leuten sieht man das ja manchmal gar nicht so aber ihr habt mir gesehen dass du wirklich sterben's krank isst.

00:14:18: also die sah auch teilweise mehr aus also mehr trut als lebendig aus.

00:14:22: naja dann haben wir telefoniert nach einer Zeit wieder einmal Und jetzt ist es aber auch schon wieder drei, vier Jahre her.

00:14:31: Also sie hat jetzt auch praktisch diese Krankheit so ... also ich würde sagen ein Jahr, glaube ich, hat sie gesagt, dass das jetzt quasi in Anführungszeichen geheilt.

00:14:43: und dann habe ich zu ihr gesagt Mensch Wahnsinn!

00:14:45: Ich finde das unglaublich ja, dass du das einfach überlebt hast ne?

00:14:50: Und dann hat sie diesen Satz gesagt, und das ist jetzt die Inspiration.

00:14:54: Und den hatte ich früher schon mal irgendwo gehört aber die hat ihn so knallhart auch noch einmal ausgedrückt.

00:14:58: Der hat gesagt, du dieser Krebs hat mein Leben gerettet!

00:15:05: Wenn man das so hört... Man hat dann auch diese Bilder im Kopf.

00:15:09: Das ist eine kognitive Dissonanz wo man sagt, okay der Krebs, dieser Krebes hat ihr Leben gerättet.

00:15:16: Ich habe die Bilder in dem Kopf, nee der KreBS hat dein Leben zerstört.

00:15:21: Wie meinst du denn das?

00:15:24: Natürlich hat mich der Krebs an die Schwelle zum Tod geführt.

00:15:28: Das war sehr knapp, aber wenn ich den nicht bekommen hätte, wäre ich in den nächsten Jahren so oder so an etwas anderem verstorben.

00:15:42: Weil die einfach eine Art von Leben geführt hat, die sie ins Graub gebracht hätte, aber das hätten wir ihr nicht angesehen und jetzt wahrscheinlich auch nicht direkt gemerkt Es war halt nicht so offensichtlich.

00:15:53: Und der Krebs hat halt einfach sie mehr oder weniger gezwungen dazu, dass sie aber wirklich alles in ihrem Leben hinterfragt vieles auch stoppt.

00:16:03: und die ist wenn man so möchte aus Ihrem Hamsterrad indem Sie waren also ein sehr großes und sehr schnelles Hamsterrat auskatapultiert worden.

00:16:12: ja das wurde einmal vom leben angehalten mit zweihundertvierzig km h davor und dann auf einmal stopp.

00:16:18: Und die ist also wirklich in der Wargrechten, ist die gegen die Wand geflogen.

00:16:23: Der Aufprall war sehr hart.

00:16:24: aber sie sagt wenn ich da weiter drin gelaufen wäre, dann wäre ich an Erschöpfung dort drin gestorben.

00:16:30: Das hätte ich erst gemerkt, wenn es zu spät gewesen wäre.

00:16:33: So war auch quasi eine Todesgefahr da... Aber ich hatte eine Chance mein Leben zu retten!

00:16:42: Und durch den Krebs, deswegen hat sie gesagt der Krebs hat mein Leben gerettet und durch den Krebs habe ich diese Chance bekommen nochmal eine Zeit zu bekommen meine Themen anzuschauen vieles im Leben umzustellen.

00:16:55: Ich lebe heute ein ganz anderes Leben als früher und lebe nicht obwohl ich einen Krebs hatte sondern gerade weil ich ihn hatte.

00:17:02: Das war ein sehr eindrucksvolles Gespräch da wo man einfach nur zuhört und sich denkt so okay

00:17:14: Was waren da die Dinge, die du für dich dann mitgenommen hast?

00:17:16: Wo du als Inspiration für dein Leben dann ... dir mitgenommen bist.

00:17:22: Ich hab mir gedacht was wäre denn jetzt wenn man selber so eine Diagnose kriegt?

00:17:27: würde das dazu führen dass mal selber auch irgendwas ganz großes im Leben dann verändert?

00:17:33: also weil es dann halt eben nicht mehr geht in dem Moment?

00:17:37: also was wäre das erste was wär die erste Konsequenz wenn wir selber so ein Diagnos hätte?

00:17:42: und aufzuarbeiten?

00:17:44: beendet man seine Beziehung oder genaues Gegenteil, nimmt man sich endlich mal in mehr Zeit dafür.

00:17:49: Was macht man dann eigentlich?

00:17:50: Also was sind die ganz konkret objektiven Dinge, die man dann beobachten könnte unabhängig jetzt mal von dem das es dann wahrscheinlich eine medizinische Therapie oder was auch immer dann halt auch gibt.

00:18:00: Aber wenn man wie so ein Vögelchen neben sich herfliegen könnte und dann zuschauen könnte, was der Mensch so macht, was könnte man beobachen?

00:18:08: Wenn man nicht hören könnte... also wenn ich dich einfach nur nach deinem... Nach dem was du tust bewerten würde, nicht nach dem was Du sagst oder tun willst.

00:18:20: Nur nachdem was Du tust!

00:18:21: Was würd ich dann sehen?

00:18:23: Und die Frage hab' ich mal so ein bisschen gestellt auch, ne?

00:18:29: Bei mir war muss ich sagen zum Glück die Erkenntnis Ich glaube ich würde gar nix verändern.

00:18:38: Also wirklich, wirklich gar niks Also überhaupt gar nichts.

00:18:41: Das ist echt krass, die Erkenntnis, weil ich mir denke, ist das überhaupt richtig?

00:18:45: Aber ich muss sagen, ich habe dann mal so durchgespielt, weil man gedacht hat, naja gut, aber jetzt mal ganz im Ernst.

00:18:50: Ich meine, aber das ist ja schon auch viel!

00:18:52: Wird es da nicht doch noch ein bisschen mehr in die Berge gehen oder so... Vielleicht, an manchen Stellen gibt es dann natürlich Mikroentscheidungen jeden Tag.

00:19:05: Da wo man dann sagt so komm ok ne also heute Abend eben dann kriegst du mal vom Artikeln um halb eins eine Nachricht und die würde man wahrscheinlich nicht beantworten weil ich nicht am Schreibtisch sitze und ein Buchgeräude schreibe.

00:19:16: das Buch würde ich trotzdem schreiben aber halt vielleicht nicht bis um eins oder zwei in der Nacht weil ich halt dass jetzt einfach fertig kriegen will.

00:19:24: Ich würde's halt vielleicht bis um siebzehn Uhr schreiben.

00:19:27: Also von dem her würde sich vielleicht vom Rhythmus was verändern.

00:19:30: Aber von dem, was ich wirklich im Leben tue zum Glück nicht und das war für mich ein guter Check-up dann nochmal hinzuschauen.

00:19:36: aber ich glaube dass also Ich würde das jetzt für die letzten zehn Jahre in meinem Leben so nicht beantworten sondern nur für jetzt gerade Und ich nehme es mir einfach als Schablone vor Für die nächsten Monate und Jahre aus dieser Frage heraus praktisch auch die Zukunftsschritte und Entscheidungen die zu spiegeln oder zu hinterfragen, zu beleuchten.

00:20:01: Wenn ich jetzt die und die Entscheidungen treffe, wenn ich das und das tue würde ich das auch tun.

00:20:06: wäre es dann auch so wertvoll und sinnvoll wenn ich so eine schwere Diagnose hätte?

00:20:11: also eben nicht die Frage was würdest du tun wenn dein Leben in sechs oder zwölf Monaten vorbei wäre?

00:20:15: weil dann wüsste ich ja dass es vorbei ist?

00:20:16: Das würde alles verändern sag' ich jetzt mal.

00:20:18: aber es geht nicht darum dass das Leben vorbei ist sondern es geht drum dass ich eine schwäre Diagnos habe und alles im leben auf Sinnhaftigkeit Also man könnte auch sagen auf Zeitverschwendung durchleuchtet wird.

00:20:29: Aber ich hab wirklich so die Erkenntnis für mich gehabt, ja tatsächlich auch wenn ich sehr viel mach... Ich habe wirklich nicht das Gefühl meine Zeit zu verschwenden als mit gar nix!

00:20:39: Das ist alles sehr gut investierte Zeit, die auch eine sehr hohe emotionale Rendite bringt und deswegen bin ich auch hoffentlich wahrscheinlich gesund.

00:20:50: jedenfalls fühle ich mich so Genau, also das war das Gespräch.

00:20:56: Das fand ich sehr inspirierender.

00:20:58: Er ist auch eine wichtige und ja unbezahlbare Erkenntnis einfach quasi durch einen anderen Weg den jemand anders gegangen ist.

00:21:12: Das war jetzt kein königlicher Weg der Erkenntnissen eher ein sehr schmerzhafter Weg der Erfahrung bei ihr dass du dann eben das als Inspiration genommen hast um quasi mal deinen Leben zu prüfen.

00:21:27: Krass, wie sieht es denn eigentlich bei mir aus mit meinen Ressourcen?

00:21:32: Ja.

00:21:33: Nutze ich die oder kann ich aufgrund dessen was umstellen und brauche die Diagnose dafür?

00:21:39: Gott sei Dank dann jetzt erstmal nicht um quasi das auf dem Prüfstand zu stellen erst mal, sondern durch die Inspiration von anderen, die den Weg vorausgegangen sind sozusagen.

00:21:50: Ja und ich würde schon sagen dass das jetzt nicht der Standardgefühl in meinem Leben vielleicht gewesen wäre.

00:21:57: Es gibt durchaus mehrere Lebensphasen, wenn ich zurückdenke, wo ich mit Sicherheit ... Mit der Fraugestellung nicht so eine Antwort für mich gekriegt hätte wie es jetzt gerade einfach ist.

00:22:10: Wo ich das schon gesagt hätte so okay na gut also dann würde ich das vielleicht nicht mehr machen oder so in der Form nicht mehr mochen, ne?

00:22:17: Dann würde man nicht irgendwie versuchen irgendwelche Rollen zu spielen oder irgendwas dortzustellen oder irgendwas aufrecht zu erhalten bloß weil mal irgendein Ziel dahinter vielleicht hat, ne?

00:22:28: Also ich glaube so eine Krankheit oder so ein Gedankenspiel alleine schon befreit einfach ganz vielen Rollen.

00:22:36: So wird sich das auch dann erklärt dass zu ihre Masken gefallen sind.

00:22:40: mit dem Ganzen also im wahrsten Sinne des Wortes.

00:22:42: er hat gesagt ich habe das ja dann auch entschieden es eben öffentlich zu machen um mich nicht zu verstecken sondern das den Leuten zu zeigen, auch in aller Brutalität dessen wie die Frau dann halt natürlich auch ausgesehen hat.

00:22:56: Was schon schockierend war, wenn man sie davor kannte also mal schon mitgelitten und es braucht ja sehr viel Mut sich so zu zeigen.

00:23:05: Und sie sagt Ja aber das war Teil des Prozesses ne?

00:23:07: Also befreite ich von deinen Masken Auch der Außenwelt gegenüber, aber somit auch dir selbst gegenüber.

00:23:13: Also zeig dich wie du bist mit allem und das war praktisch so ein Teil der Selbsttherapie wenn man so will dass sie sich da einfach wirklich offen zeigt Und nichts mehr versucht zu beschönigen oder zu covern irgendwie.

00:23:30: Ja Die Inspiration fürs eigene Leben kommt ganz oft eben auch durch Beobachtung Oder durch andere Menschen.

00:23:39: muss man nicht immer das selbst erfahren?

00:23:40: Gott sei Dank

00:23:41: Das waren dann noch Erfahrungen für uns.

00:23:44: Ja, genau.

00:23:46: Okay.

00:23:47: Geil!

00:23:47: Danke fürs Teilen.

00:23:50: Jetzt bin ich gespannthaft an die nächste.

00:23:54: Meine nächste Erfahrung ist überhaupt nicht lange her.

00:23:58: Heute haben wir Montag und es war am Donnerstag also vor ein paar Tagen erst.

00:24:06: Ich habe einen Festival gespielt am Freitag

00:24:11: auf

00:24:11: einem ukulele Festival.

00:24:14: Lustigerweise kommt meine andere Inspiration, die dritte, die kommt auch daher als war ein sehr sehr inspirierendes Erlebnis so wie es aussieht dieses Festival.

00:24:27: Das was ich jetzt erzähle kam aber wesentlich überraschender als das was ich als drittes erzähle.

00:24:33: Da hat sich schon angekündigt das Dritte, das zweite gar nicht und das war folgendes Ich hatte am Donnerstag Probe mit der Band, die dann das ganze Festival über die Artists, die vorne mit der Ukulele gespielt haben begleitet haben.

00:24:52: Das heißt jeder Artist hat so sechs, sieben Songs gespielt und hinten gab es eine feste Band, Die hat einfach dann jeden Artist vorne begleitet Und die Band absolut oberstes Regal sozusagen in Sachen Qualität, in Sachen Menschlichkeit.

00:25:10: Wahnsinn!

00:25:10: Es war für mich auch unabhängig davon, dass das jetzt nicht die Inspiration ist, die ich erzählen möchte.

00:25:15: War es für mich DIE Inspiration schlechthin... ...dass ich einfach ein Bandmensch bin?

00:25:19: Ich bin so ein Bandmanche, das ist Wahnsinn.

00:25:21: Einfach mit Menschen zu interagieren.

00:25:23: auf der Bühne entsteht in Echtzeit etwas was vorher nicht ausgemacht war.

00:25:28: Das ist eigentlich das was mir immer Gänsehaut und auch den Leuten Gänseehaut gemacht hat Und was dann so cool war.

00:25:36: Wir haben erst am Freitag gespielt Aber am Donnerstag war die Probe und es war von mir aus jetzt zwei Stunden Fahrt.

00:25:42: Das heißt, das war eher so Richtung zwei Stunden zurück, zwei Stunden am nächsten Tag wieder hin.

00:25:47: Das rentiert sich nicht.

00:25:48: ich bleibe dort einfach aber wo weiß ich auch nicht genau mal gucken.

00:25:56: der Veranstalter hatte so gemeint ja wir hätten auch Stellplätze und so.

00:26:00: Ich war dann mit dem Bus da okay ja kann ich da vielleicht irgendwie schlafen haben wir aber da nicht so richtig einen Plan gemacht, ehrlich gesagt.

00:26:08: Und jetzt kommt eigentlich das Learning schon vorher weggegriffen... Wir dürfen dem Leben und es ist finde ich meiner Meinung nach eine Metapher für alles, wir dürfen dem leben auch quasi die Chance geben in Wunder zu wirken!

00:26:25: Weil wenn wir immer versuchen sollen Kästchen und so planen und hier dann das, dann das und um siebzehn Uhr dreiundfünfzig das.

00:26:34: So, nach dem Motto Dann ist gar kein Platz da.

00:26:37: Gar keinen Platz für die Muße, für die Inspiration, für das dass das Leben mal machen kann.

00:26:43: So ein bisschen wie dieses Vertrauen, wenn du einen Kind vertrauen hast und sagst mach einfach Du machst es richtig!

00:26:52: Du bist gut, du bist groß Anstatt von Ja du rufst aber an wen du da bist und machst du dessen zu.

00:26:58: Aber nicht länger als so und so ein bisschen einkasteln, vielleicht beim Kind manchmal ein bisschen schlechtes Beispiel.

00:27:05: Vielleicht braucht es es auch manchmal so, aber mir ist kein anderes Beispiel eingefallen.

00:27:10: Aber dieses energetisch ich sage man nicht mal nur verbal sondern einfach energetische Kleinhalten Dann kann das Leben gar nicht groß werden und was an dem tag passiert ist Ist eine verketzung an Wunder die ich schon ganz lange so nicht mehr gesehen habe und so auch nicht mehr gespürt habe.

00:27:27: Ich war da wir haben geprobt.

00:27:29: dann sagt Einer, wo schläfst du heute Nacht?

00:27:31: Ich so, ich weiß es noch nicht.

00:27:32: Ah cool!

00:27:34: Weil...ich habe mich nämlich schon gedacht Vielleicht bräuchtest Du eine Übernachtungsmöglichkeit.

00:27:40: Wir haben einen Privatsee Oder vielmehr wir sind in so einer Gemeinschaft von dem Privat-See Und da ist es ganz schön.

00:27:49: Da könntest Du Dich hinstellen Ohne das quasi so hinzustellen wie's dann wirklich war Nämlich der eine der schönsten Orte die ich jemals im ganzen Leben gesehen habe.

00:27:56: Also hey wir hätten da ne Möglichkeit.

00:27:58: vielleicht hast Du ja Lust Und das war halt total exklusiv, weil da kann man nicht rein und kann mal nicht einfach stehen wenn man dort nicht in dieser Gemeinschaft ist.

00:28:06: Dann bin ich dahin gefahren und mir stellt jetzt die Haare auf... Ich habe das auch Freunden gezeigt.

00:28:11: es war Paradies auf Erden!

00:28:13: Das war wirklich so wie man sich's auf so einer Postkarte vorstellt.

00:28:16: So ein idyllischer See mit so einem kleinen Boot.

00:28:19: Da war ein Basketball Korb nicht als Basketball.

00:28:23: Auf dem Grundstück, da war ein Seehaus, da waren lauter Grillstellen... Da waren Möglichkeiten draußen auf der Inhängenmatte zu schlafen.

00:28:32: Da war ein Zapp!

00:28:34: Da war alles auf diesem See.

00:28:36: Da waren unfassbar viele Seerosen.

00:28:39: was bedeutet?

00:28:39: Die Gesundheit dieses Sees ist quasi nicht zu toppen weil wenn Seerosen irgendwo wachsen, bedeutet das alles klar.

00:28:45: Da ist alles Tiptop sozusagen.

00:28:48: Und wenn du mal guckst, wo wachsen denn noch Serosen heutzutage?

00:28:51: Weil alles umkippt und einfach irgendwie alles komplett im Eimer ist.

00:28:55: Das war quasi

00:28:56: die

00:28:57: gesündeste Vegetation, die man sich nur vorstellen kann.

00:29:01: Dann war ich da mit Heckklappe aufgestanden, mit Blick auf diesen See habe ich dann im Schlafsack einfach quasi im Bus geschlafen das krasseste überhaupt.

00:29:14: Dann sagt sie, hey ein Freund aus Berlin ist gerade noch da.

00:29:18: wenn du möchtest dann können wir uns da einfach ein bisschen hinsetzen auch so abends an den See.

00:29:22: und dann kam der auch mit seinem Camper und dann hat er plötzlich angefangen eine Welt aufzubauen.

00:29:29: ja ich habe auch ein paar Sachen dabei So ein Beamer dabei gehabt, der die Büsche angestrahlt hat.

00:29:36: Dann hat er so marokkanische Kissenlandschaften ausgepackt und dann hat er einen kleinen Tisch.

00:29:41: Plötzlich gab es ein paar Snacks um was zu essen und so eine Kerze angezogen.

00:29:45: Und plötzlich war das so ne Wunderwelt hier noch kurz Lichterketten und so.

00:29:51: Da war ich da plastisch gesessen, dachte ich bin auf einem Festival so.

00:29:56: Und dann lief noch so Mucke surround, dann hatte er vier Boxen dabei gehabt.

00:30:00: Dann lief das um mich rum.

00:30:02: Echt coole Musik und so, wir saßen dann so.

00:30:05: Und das war der Plan den das Leben dann offengehalten hat als ich... Ich weiß es nicht wo ich schlafe keine Ahnung mal gucken.

00:30:12: Weißt du dieses Sicherheitsbedürftes Anführungszeichen?

00:30:15: Ich brauche irgendwie was zum Schlafen!

00:30:16: Ich brauch ein Bett.

00:30:17: einfach mal so Das wird schon kommen.

00:30:19: alles cool So.

00:30:20: na also dieses dem Leben vertrauen.

00:30:22: Und was habe ich dafür bekommen?

00:30:24: Ich hab da für ein Bild bekommen, das golden eingerammt glaube ich immer in der Galerie meines Lebens hängt.

00:30:30: ehrlich gesagt es war so what

00:30:32: the

00:30:33: heck ist das jetzt eigentlich?

00:30:35: hier und dann on top

00:30:37: oben

00:30:38: icing on the cake war die Nacht.

00:30:40: ohne dass ich's wusste war die nacht.

00:30:42: der Stern schnuppen einfach der ganze himmelvoller Stern schnappen mich.

00:30:47: so okay.

00:30:48: also jetzt müsste mich dann doch ganz kurz jemand zwicken, weil das ist ja ... Was ist hier los?

00:30:55: Ja krass.

00:30:57: Ja und was da für mich so drinsteckt ist, man sichert sich im Leben immer so stark ab damit nichts passiert.

00:31:05: Mhm!

00:31:05: Genau.

00:31:06: Und

00:31:06: man sollte etwas passieren.

00:31:08: Ja

00:31:08: genau also das Ergebnis davon ist dass auch nix passiert, weißt du?

00:31:13: Stimmt.

00:31:13: Wenn man sein Leben so abgesichert hat in euren Richtungen dann passiert nix.

00:31:18: Vielleicht auch nicht so viel nach unten, aber vor allem auch nicht noch oben.

00:31:22: Wow!

00:31:22: Genau.

00:31:25: Ja krass.

00:31:25: Das

00:31:25: ist was für ein geiler Satz ja... Dass ja nichts passiert und die Konsequenz ist dann passiert auch nix.

00:31:33: Und wir sind ja hier glaube ich in dieser Inkarnation um das Nichts passiert.

00:31:38: Ja das stimmt.

00:31:38: Ja genau das ist doch unsere Prägung.

00:31:41: Weißt du dieses fehlende Urvertrauen ins Leben?

00:31:45: Wenn was passieren würde, was nicht geplant ist oder wo man nicht damit gerechnet hat.

00:31:51: Dann gehen wir einfach so oft davon aus dass natürlich etwas Schlechtes passiert.

00:31:56: Weil wir einfach nicht an dieses Urgute im Leben glauben und sogar das Unangenehme erst mal weil es jetzt Pläne durchkreuzt oder es gerade irgendwie schwierig wird.

00:32:08: Das wird ja auch immer gleich als schlecht verurteilt ohne zu wissen was vielleicht zwei Meter hinter diesen ersten den erwartet auf ein.

00:32:17: Und so dieses fehlende Urvertrauen ins Leben, dass wenn was passiert es könnte doch auch etwas Gutes sein.

00:32:24: Was ist, wenn's gut wird?

00:32:26: Wenn was Besseres passieren würde als das, was du mit deiner Sicherheit planst.

00:32:31: Auf dem Gedanken kommt man natürlich nicht.

00:32:33: Ist vielleicht noch ein bisschen evolutionär in uns angelegt zu überlebenssicherungen und so.

00:32:38: aber ich glaube wir haben es bis hin übertrieben.

00:32:41: Unsere Überlebenssicherung.

00:32:42: Vollkasko.

00:32:43: Also,

00:32:43: könnte ich wirklich sterben?

00:32:45: Nee okay gut dann können wir es vielleicht ein bisschen mehr Raum lassen für die... Wie du sagst das ist das Leben überhaupt mal die Möglichkeit hat uns was zu geben.

00:32:53: Genau!

00:32:54: Ich sperre ja alles ab.

00:32:56: Genau einfach dem Leben den Raum zu geben zu wirken so und das habe ich mir aufgeschrieben.

00:33:01: Weißt du dass das auch mal so in Die Hände, so reiben kann das Leben gefühlt.

00:33:07: Jetzt habe ich ja auch mal eine Leinwand.

00:33:08: Jetzt kann ich hier richtig was draufzeichnen weil mir gibt es sonst keine Möglichkeit nach dem Motto.

00:33:15: Ja,

00:33:16: richtig genau.

00:33:17: Gibt im Leben gar keine Chance mich zu beschenken.

00:33:20: Genau!

00:33:20: Weil die Räume werden so klein gehalten und die Möglichkeiten werden fast ausgeschlossen aber wie du sagst in beide Richtungen.

00:33:27: Es können natürlich dann auch nichts Schlimmes passieren, aber es kann auch nicht nach oben gehen Und das hat mich jetzt so diese Erfahrung gezeigt.

00:33:36: Das passiert, wenn man einfach so... Na mein Abschlusssatz im Podcast ist er immer let it flow, let it

00:33:42: grow!

00:33:44: Also lass es fließen, lass es wachsen und das hat einfach unglaublich viel mit Vertrauen zu tun.

00:33:52: Und das war ja auch, sonst würde ich es jetzt nicht erzählen.

00:33:55: Wenn das quasi so mein täglicher Lifestyle wäre dann würde ich sie jetzt nicht erzählen.

00:33:59: aber das war für mich auch wieder eine Erinnerung, dass passiert wenn man einfach sagt Das wird heute schon zu was gutem kommen wenn ich da hin fahre und einfach mal das laufen lasse ohne vorher irgendwie mich zu Tode organisieren zu müssen.

00:34:18: wo schlafe ich?

00:34:20: wie passiert das alles?

00:34:22: Und das war einfach eine... und an dem Tag hatten wir es dann abends auch besprochen gehabt.

00:34:28: Ich habe das dann auch erzählt in der Runde, und das waren dann die Inspirationen in der runde.

00:34:33: So ich wusste jetzt nicht wo ich heute schlafe aber wenn ich mir überlege wo ich jetzt gerade sitze also hätte ich mir niemals ausmalen können dass so eine Situation entsteht und das war unglaublich.

00:34:46: Einfach sich dann auch anzuschließen.

00:34:47: Hey, komm einfach vorbei!

00:34:48: Ja cool, komm ich

00:34:49: vorbei!".

00:34:49: Ich würde sagen, nee, ich möchte euch nicht stören, alles cool, weißt du?

00:34:52: Na ja, cool... Wenn die mich einladen, da waren da wieder das Learning von Learn to Receive.

00:34:57: Wenn jemand sagt hey, komm vorbei!

00:34:59: Du kannst hier sein und dann sind sie nie.

00:35:01: Passt schon, ich such mir irgendwas.

00:35:02: Nein, ich möcht euch da jetzt auch nicht so... Das ist ja euer Grundstück.

00:35:05: Und dann einfach auch DIE Geschenke anzunehmen.

00:35:07: und dann kommt ein neues Geschenk on top, on top ... und plötzlich ist es ein riesengroßes Geschenken.

00:35:14: Cool Inspiration.

00:35:18: Okay, ich bin

00:35:19: gespannt was sie jetzt kommt!

00:35:21: Ich kann nicht mehr zu einem krassen Erlebnis aufwarten.

00:35:24: aber manchmal sind es diese einfachen Gespräche.

00:35:27: Ich habe einen sehr guten schwarzen Freund also ein Afrikaner und der dem... ich sehe ihn gar nicht so oft.

00:35:39: auch wenn wir das sehen dann sprechen wir sehr intensiv ist ein unheimlich lieber Kerl.

00:35:46: Diese Leute aus Afrika die nehmen irgendwie, ich weiß nicht wahrscheinlich deswegen weil ihr Leben sehr hart ist.

00:35:52: Die Lebensleben irgendwie relativ leicht habe ich den Eindruck manchmal und mit dem spreche ich dann manchmal so über diese ganzen Themen und man ist dann schnell auch bei den Krisen der Welt usw.

00:36:02: und sofort Und irgendwie kommen wir dann auf diese Frage naja wer sind denn eigentlich so die guten und die bösen?

00:36:09: Man weiß es nicht mehr so richtig.

00:36:11: Früher war die Welt irgendwie so klar aufgeteilt und heute weiß man irgendwie gar nicht mehr so richtig, wie man glauben soll.

00:36:16: und dann hat der mir ein afrikanisches Sprichwort geschenkt.

00:36:20: Das hatte ich noch nie gehört!

00:36:22: Und das habe ich mir gedacht, das teile ich jetzt mal weil das ist irgendwie... Ich finde da könnte man ein bisschen nachdenken und reden.

00:36:31: Ich hab es mal aufgeschrieben.

00:36:33: Diese afriikanische Sprichworte heißt Wenn du das Gras fragst Ist das Zebra des Monster und der Löwe der Beschützer.

00:36:46: Das Grasfrags ist das Zebra des Monsters an der Löwe, der Beschütze.

00:36:51: Ich musste da erst mal ein bisschen darüber nachdenken so was es jetzt genau heißt weil ich finde es ein bissel um die Ecke gedacht.

00:36:58: Aber ist interessant ne?

00:36:59: Ich glaube wenn man jetzt mit einem Gras reden könnte wie würde ein Gras sage ich mal Tiere bewerten und aus der Perspektive von dem Gras Ein Zebra, absolut kein süßes Tier so wie das für uns ist.

00:37:12: Wenn wir zwischen Zebra und Löwen irgendwie wählen würden dann wird man in den meisten Fällen eher mal zum Zebrothändieren tendenziell.

00:37:18: Der Löwe kann zwar faszinierend sein aber versucht Abstand zu halten.

00:37:21: bei einem Zebra denkt man sich das will man Knudeln streicheln, füttern oder vielleicht was weiß ich was?

00:37:27: Bei einem Löwen komme ich auf die Idee vielleicht nicht.

00:37:29: Das ist unsere Perspektive.

00:37:31: wenn du es Gras fragst dann ist praktisch dieses Zebra Gleichwertig sei es wirklich die Todesgefahr quasi.

00:37:40: Also, der Ausgebot des Bösens, des Saartans ist das Zebra plötzlich und der Löwe ist tatsächlich eben der Schützer vor dem Ganzen also das afrikanische Sprichwort besorgt im Endeffekt dass man eben von seiner eigenen Perspektive immer auch ein bisschen Abstand nehmen sollte und versuchen, sich mal wirklich in andere Perspektiven reinzuversetzen.

00:38:05: Ich finde das so schön ausgedrückt irgendwie weil es nicht nur eine andere Perspective ist sondern es ist wirklich ne komplette Umkehrung also auch dieses Extrem.

00:38:14: ich find' das irgendwie so krass dass das Zebrau nicht ein bisschen unangenehm ist sondern der Tod am Ende des Tages.

00:38:23: und das ist soweit entfernt und das zeigt für mich diese extreme Polarität unterschiedliche Perspektiven im Leben nicht nur Dinge in einem etwas anderen Licht erscheinen lassen, sondern dass sie wirklich die kompletten Polaritäten umdrehen können.

00:38:37: Also alles ist möglich vom ganz guten zum ganz bösen, vom ganz sicher richtigen zum Abgrund tief falschen und diese eigene Flexibilität zu behalten.

00:38:50: und das drückt ja auch für mich aus.

00:38:51: also dieses Sprichwort hier habe ich mir gesagt du musstest ein T-Shirt machen mit genau diesem Spruch, weil er ist einfach auch so jemand der diese Mentalität und ich finde das ist für mich persönlich kein Afrika-Experte.

00:39:07: Aber die Menschen, die ich aus dem Kulturkreis kennengelernt habe waren für mich auch ganz häufig Leute, die eben diese Lebensfreude und diese gewisse Lebensleichtigkeit, obwohl das Leben dort nicht leichter ist, aber diese innere Leichtigkeit hatten und eben nicht so hart im Urteil waren wie wir es manchmal auch sind Leben und leben lassen, würde man bei uns sagen.

00:39:30: Die einfach auch in der Lage waren, Dinge noch mal komplett anders zu sehen.

00:39:35: Und ich habe ihm gesagt ... Also dieser Spruch, schön dass du mir den jetzt sagst nach irgendwie Faszinierungen wo wir uns kennen.

00:39:41: aber der Spruch den solltest du zu deinem Signature-Spruch machen weil das wäre in der heutigen Zeit sehr wichtig.

00:39:49: Ja, du hast glaube ich das Wichtigste oder das Wort, das mir auch sofort eingefallen ist, hast du schon gesagt nämlich Perspektive.

00:39:55: Also es ist quasi einfach immer eine Frage von wer sagt's

00:40:01: und

00:40:01: wer machts?

00:40:02: Und aus welchem Interesse heraus sozusagen, ne?

00:40:06: Es gibt quasi da kein Dogma.

00:40:10: Der ist immer der Böse, der ist immer das Schlechte sondern es ist immer nur die Frage Aus welcher Sicht heraus.

00:40:15: und das ist einfach glaube ich da Die Weisheit hinter diesem Sprichwort dass wenn du die Perspektive umkehrst, kannst auch plötzlich wieder ganz anders sein wie du glaubst.

00:40:27: Auch ein bisschen die Metapher von Du weißt nicht was in dem Rucksack von dem anderen ist.

00:40:31: also Urteile nicht über den weil der hat auch seine eigene Perspektiven aus Leben.

00:40:36: wir haben alle unsere eigene Brille auf und Die Brille des Gras es ist eine andere als die Der Fledermaus

00:40:43: Absolut zum Beispiel.

00:40:44: Ja das ist echt ein wichtiges Thema im Zeitgeist.

00:40:47: Also einfach andere Wahrheiten akzeptieren und überhaupt erst mal für möglich zu halten.

00:40:55: Wir leben in so einer indoktrinierten Welt irgendwo gefühlt, wo jeder mit seiner so krassen Moralvorstellung und seinen Wahrheiten rumläuft – ich meine das ist okay, wir haben sie aber gar nicht mehr vermutlich zu halten dass es andere Wahrheiten gibt die sich wirklich komplett von uns unterscheiden können und auch eine Wahrheit sein können.

00:41:15: Genau!

00:41:16: Das ist unser bisschen abhandengekommen.

00:41:20: Ja, es ist einfach so.

00:41:23: Es ist einfach nur eine Meinung.

00:41:25: und da hat er die Vera Birkenbiel so schön gesagt, na es ist ja ... Meinung!

00:41:33: Sonst wird's ja Deinung heißen.

00:41:37: Genau das ist immer nur die Sache wie ich das ganze sehe und der andere siehts einfach aus seiner Perspektive und kann ganz anders sein.

00:41:43: und sich da wieder die empathischen ins Gras hinein zu versetzen sozusagen

00:41:49: Ja.

00:41:52: Dass da die Welt ganz anders aussieht, ja?

00:41:55: Vorsicht vor den Zebraus!

00:41:56: Jetzt

00:41:58: könnten auch

00:41:59: Keller sein...

00:42:00: Ja genau, aber praktisch Zebrau

00:42:01: ne?

00:42:01: Gibt es da auch diesen Vergleich?

00:42:03: also was ist gefährlicher?

00:42:04: Kokosnüsse oder Heie?

00:42:06: Da gibt's ja tatsächlich Studien darüber wie viele Menschen jedes Jahr tatsächlich durch Heilunggriffe sterben und wie viele doch herabfallende Kokos nüsse.

00:42:12: Und die Zahl ist halt wirklich gefühlt irgendwie so eins zu fünfzig oder so.

00:42:16: Also deutlich mehr Menschen sterben jedes Jahr durch Kokos Nüsse.

00:42:19: diese erschlagen werden.

00:42:20: Ja, es ist doch ein High-Angriff.

00:42:22: Es ist tatsächlich statistisch verbrieft.

00:42:26: Aber wenn du eine Kokosnuss denkst, hast du einfach ganz andere Gefühle als wenn du vielleicht einen High vorstellst oder so.

00:42:34: Stimmt!

00:42:35: Aber das ist diese subjektiv empfundene Wahrheit und die objektiv faktische Realität.

00:42:43: Je nachdem wo man ist unter der Palme Die Kokosnuss vielleicht deutlich gefährlicher als der Hai, logischerweise.

00:42:50: Im Meer?

00:42:51: Vielleicht nicht!

00:42:53: Mit einer Kokosnoße im Meer komme ich klar.

00:42:56: Voll, ja genau.

00:42:59: Frage von Timing, Frage von Ort, Frage vom Perspektiv.

00:43:02: Genau

00:43:03: und einem einen Faktor in dem Leben der sich verändert und deine ganze Bauheitskonstruktion bricht in sich zusammen weil es plötzlich ein neues Spiel ist.

00:43:10: Ja genau.

00:43:11: Also frag das Zebra ne?

00:43:13: Wie die das Ganze sieht.

00:43:18: Er nicht so, dass der Löwe der Beschützer ist.

00:43:21: Ja absolut!

00:43:25: Geil!

00:43:28: So.

00:43:28: dann

00:43:30: komme ich mal zu meinem letzten und zwar... Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich das letzte schon erzählt habe.

00:43:38: Es geht wieder um das Ukulele Festival.

00:43:41: Ich hab da ganz naiv zugesagt.

00:43:45: Könntest du dir vorstellen, deine Songs alle auf einer Ukulele zu spielen?

00:43:49: Ich bin seit tausend Jahren Musiker.

00:43:53: Gib mir das Instrument-Pass schon!

00:43:54: Weil ich spiele Gitarre und so... Und vor allem ist es ja quasi so in Fleisch und Blut übergegangen.

00:44:03: Das hat so Automatismen... Gib mir alles mit Seiten und ich spiel das einfach irgendwie.

00:44:08: Das passt schon nach dem Motto.

00:44:10: Aber hattest du davor schon mal eine ukulele gespielt?

00:44:14: Nein.

00:44:16: Das ist ja erwischt, weil das hat er vier Seiten und da kann man ergreifen.

00:44:19: Und Pustekuchen!

00:44:23: Und das hat mich quasi wirklich... A. Hat es mich demütig gemacht und B. Hat's mich

00:44:28: unglaublich

00:44:31: motiviert und inspiriert auf einem Gebiet von dem ich dachte, ey, da macht mir in Anführungszeichen niemand was vor, weil jetzt mache ich schon so lange.

00:44:42: Da wieder dran zu sitzen wie ein kleiner Junge, zu fluchen und zu denken das kann jetzt wohl nicht wahr sein.

00:44:53: Die Erstklässler spielen dieses Instrument und ich kann mir die Akkorde hier nicht merken weil ich so eingefahren bin in meinem Gitarrenspiel und du musstet es bei der Ukulele zu vorstellen.

00:45:05: Ich hatte das auch mit den Bandjungs.

00:45:08: sind ja die haben teilweise Welttouren gespielt, haben mit den größten Künstlern gespielt.

00:45:12: Die haben Stadien gespielt und so weiter.

00:45:15: Und die haben gesagt bleib mir bloß weg mit der Ukulele!

00:45:18: Ich werde wahnsinnig ich check's nicht und so weißt du nach dem Motto?

00:45:22: Weil es einfach gar keinen Sinn macht.

00:45:24: das ist so komisch gestimmt und es macht alles was man gelernt hat macht gar keinen sinn mehr.

00:45:28: Dann habe ich gesagt jetzt stell dir mal vor Du bist quasi im Begnade der Mahler Du hast quasi deinen Style und du tungst einen Pinsel in grün, und denkst so jetzt mal ich ein richtig geiles Bild.

00:45:43: Und dann fängst du an zu malen, plötzlich kommt Orang.

00:45:46: Das check' ich jetzt nicht!

00:45:49: Was ist denn jetzt los?

00:45:51: Achso!

00:45:52: Nee, ich muss ja in Lila tunken um das Orang und das Grün kommt.

00:45:57: Dann so okay es ist alles anders... Ich checke's gar nicht mehr.

00:46:01: Um da wieder das Gehirn so mit völlig neuen Reizen zu lernen, zum Lernen anzuregen war so krass.

00:46:11: und vor allem dieses Instrument hat es wie ein Kinderinstrument hat vier Seiten und denkste ja was soll denn da jetzt irgendwie schon rauskommen?

00:46:21: Und es kommen so viele neue Dinge weil man lernt neue Akkorde.

00:46:27: Man lernt neu Melodien zu spielen.

00:46:32: Es ändert sich alles wenn man einmal kurz Das, was man schon so lange macht verlagert auf etwas anderes und dann plötzlich wieder zum Schüler wird.

00:46:42: Und das war für mich das Allerwichtigste einfach mal wieder in der Sache wo man quasi Gefühl zu gehen kann ich mache ich passt schon Dann plötzlich ganz anders machen muss sich eine Situation zu bringen Wo man auch nicht mehr aus kann.

00:47:03: Also sorry, aber die Schmach wollte ich mir nicht geben.

00:47:05: Dann zu der Band zu sagen, du, ich glaube, ich kann da nicht spielen weil ich kann dieses Instrument nicht spielen.

00:47:13: Warte mal ganz kurz, wir haben ihr Kinderglassen, die spielen das auch!

00:47:17: Nein nein nein, ich kannte es schon und weißt du?

00:47:20: Ich habe dann gar nicht so viel Zeit eingeplant gehabt sodass ich mich mit dem Instrument beschäftigen müsste.

00:47:28: Das wird jetzt schon relativ schnell möglich sein.

00:47:31: Und dann zu merken, okay krass irgendwie gar nicht weil dieser festgefahrene Kopf auf meinem Körper das nicht so gesehen hat dass man das jetzt schnell mal macht und so nein ich greif seit dreißig Jahren in der Chorzo und wenn ich das aber auf dem Instrument mache klingt es total schief.

00:47:50: dann sagt oh Gott was mach' ich denn jetzt?

00:47:53: Jetzt muss sich alles entlernen war für mich das Haupt-Learning, was für wundervolle Dinge passieren wenn wir wieder aktiv entlernen.

00:48:02: Also so dieses... ich vergesse mal alles, was ich routinemäßig jeden Tag so runterrocke und mir denke ja, bin ich quasi der Meister?

00:48:11: Und dann aber zurück auf Schülerebene und dann mal wieder Reset von vorne anfangen.

00:48:17: Neue

00:48:18: Reize!

00:48:18: Das

00:48:19: genaue Reizte und ich hatte so viel Freude am Ende.

00:48:24: Ich bin dann im Bus gesessen und habe mit diesem kleinen Instrument gespielt.

00:48:27: Und es hat mir so viel Freude gemacht, diesen Progress wiederzusehen!

00:48:31: Weil früher war's ja so, man hat was gelernt und man wurde besser und besser.

00:48:35: Irgendwann hat man oder wenn ich zumindest nicht Mann der Patrick Reiser bei dem war ich mal... Wenn er immer einen Mann gesagt hat, dann hat er immer unterbrochen.

00:48:44: Wer ist denn dieser Mann eigentlich von dem du immer sprichst?

00:48:47: Sprich doch mal von dir!

00:48:50: Deswegen bei mir war's so.. Ich hab dann gemerkt Irgendwann stagniert das auch so.

00:48:57: Ich ruhe mich dann drauf aus, was ich quasi erlernt habe So und da war dann plötzlich alles wieder so reset.

00:49:04: ok es gab wieder diesen progress Es gab wieder so dieses wow ist wird besser es wird besser.

00:49:09: oh ich kann's mir merken cool aber das klingt ja total geil.

00:49:13: weißt du was ich meine?

00:49:14: dieses erlebnis von Jetzt ist hier mal wieder Schluss mit deiner erfahrung die nützt dir hier nichts den nutzt ihr im gegenteil wenn du deine erfahrungen jetzt glaubst auszuspielen Ganz schlimm, passiert.

00:49:28: ganz schlimme Sachen passieren da musikalisch.

00:49:31: Deswegen musst du es neu lernen.

00:49:32: Auf einer relativ niedrigen Kompetenzstufe auch noch ein.

00:49:35: was ist?

00:49:36: dann merkt man auch mal seine eigenen Fortschritte wieder.

00:49:38: Also das kenne ich auch immer so gut wird in was, dann macht man ja vielleicht trotzdem irgendwann noch Fortschuhe aber es dauert ewig und man merkt sie auch gar nicht mehr so richtig.

00:49:46: Aber gerade am Anfang sind halt die, das sind richtige Sprünge die wir dann auch machen.

00:49:52: Das ist ja dieser Spaß, der einem da auch ein bisschen verloren geht wenn man was richtig gut wird.

00:49:58: Ja schon!

00:49:59: Es kommt noch

00:49:59: etwas Spass dazu aber es verändert sich halt.

00:50:03: Genau das ist wie ein weißes Zimmer weiseln.

00:50:06: Weißt du?

00:50:07: Da denkt man sich so, ja okay klar irgendwie ist es ein bisschen heller aber so richtig sieht man den Aufwand jetzt nicht.

00:50:15: Aber wenn man sagt hey Jetzt machen wir mal so richtig krasses Grün und man kommt in den Raum dann so, wow!

00:50:21: Das ist ja alles ganz anders.

00:50:23: Und so hat sich das ein bisschen angefühlt.

00:50:25: Es war nicht so dezent.

00:50:27: So ich habe jetzt eine kleine Technik gelernt.

00:50:28: Das hört Oma...hört das in hundert Jahren nicht was ich da jetzt gelernt habe?

00:50:34: aber auf der Ukulele hat es plötzlich wieder jeder gemerkt.

00:50:38: Ah cool, wow.

00:50:39: Da machst du ja richtig Fortschritte.

00:50:41: Also nicht dass es darum geht, dass es die anderen merken sondern dass ich das merke.

00:50:45: Wah geil Diese Freude am lernen, was komplett neuem Lernen und aber auch schon so ein bisschen wieder zu spüren dieser Frust den ich früher gekannt habe.

00:50:58: Es

00:50:58: geht nicht gleich sofort so was, dass ich meine so warte mal ganz das kann es nicht sein.

00:51:03: Auch diese Überraschung von so ich habe mir das ja ganz anders vorgestellt vielleicht.

00:51:07: also das kann jetzt nicht sein und dieses selbst Überschätzung auch mal wieder so eingedampft zu bekommen so wart mal ganz kurz exakt genau genau genau Und das fand ich ein geiles Learning.

00:51:21: Okay, also kann man rausziehen für sich auch so ein bisschen.

00:51:23: Man könnte für sich die Frage auch mitnehmen, okay was ist die eine neue Sache, die ich derzeit gerade lerne oder lernen könnte um mich mal wieder in einen Anfänger-State oder Anfängergeist glaube ich sagt mein Brutismus den da auch mal wieder einzubringen?

00:51:37: Voll!

00:51:38: Ich verstehe

00:51:39: von Rob es jetzt durch die Geschichte noch einmal ein bisschen weiter gestiegen.

00:51:43: Also für die musikalische Respekt für ihn.

00:51:46: Der spielt ja glaube ich beides.

00:51:48: Also ich glaube der spielt ja ganz, ganz viele Instrumente auf einem recht guten Niveau und komponiert und was weiß ich alles.

00:51:54: Aber wenn er auch Ukulele spielen kann ist er eigentlich berühmt geworden mit seinen Radbrikern.

00:52:03: Er stimmt genau!

00:52:05: Und das ist ja auch der Klassiker.

00:52:06: also wenn du es dann quasi mal inne hast, dann denkst du dir natürlich rückwirkend Wie konntest du dich jetzt da so angestellt haben?

00:52:14: Na, das ist jetzt echt nicht schwer.

00:52:16: Aber wenn du da quasi mit deinem Erfahrungsgeist da reingehst und sagst, ich mach' es halt wie immer... Dann hat's gar nicht funktioniert.

00:52:22: Und erst als man sich gelöst hat, okay krass!

00:52:25: Es geht hier von vorne los.

00:52:26: Ja, ja.

00:52:26: Und dann ging's plötzlich schnell.

00:52:28: Das war interessant.

00:52:29: Ja wirklich.

00:52:30: Ja, ich hatte das Erleichterstoff von einem zu anderen Musikern mal gehört.

00:52:34: Dass es tatsächlich ein sehr großer Sprung ist.

00:52:37: Weil ich habe schon einmal eine oder andere Musiker gefragt, der ukuleles spielen kann sein auch und haben gesagt, naja nicht wirklich.

00:52:42: Dann hab' ich ja auch damals schon gesagt so, na ja aber ist das nicht eher einfacher?

00:52:48: Haben die gesagt, in gewisser Weise ja, aber es ist trotzdem was komplett anderes, du musst das trotzdem lernen.

00:52:53: Das ist nicht so komplex, aber ist trotzdem etwas anderes.

00:52:57: Betten ist auch leichter als Tennis!

00:53:01: Aber trotzdem ist es ein komplett anderer Sport und in der Spitze natürlich genauso anspruchsvoll halt mal anders.

00:53:07: Ja genau, genau so was.

00:53:11: Ja krass!

00:53:12: Cool ja dann kommen wir zu meiner dritten Inspiration.

00:53:17: das ist jetzt ganz banal kein Erlebnis sondern tatsächlich etwas was ich gelesen habe was mir seitdem im Kopf rum geht so ein bisschen.

00:53:28: Und zwar ist es eigentlich ein Zitat, und zwar ist das Zitat vom Albert Görris.

00:53:32: Das war ein Psychiater und sehr bekannter und der hat mal gesagt, dass Böse ist meistens das Begleichen alter Rechnungen bei den falschen Schuldnern.

00:53:55: Also Was er damit gemeint hat war, ist jetzt natürlich der Satz aus dem Kontext gerissen.

00:54:02: Es ging so ein bisschen um die Frage okay gibt es das Böse und wenn ja was ist es?

00:54:09: Was ist das Gute und was ist das Bösse?

00:54:12: Der hatte praktisch auch so religiöse Wurzeln und hat sich da in dem Text etwas ausgelassen über Gottes und Teufelsvorstellungen, was da von der Kirche propagiert wird usw.

00:54:25: Und was ist das Böse?

00:54:26: Gibt es überhaupt so?

00:54:26: Das war eigentlich so der Kontext!

00:54:28: Da kam dann eben dieser Satz.

00:54:33: Was er halt sagt, dass es im Grunde des Böses gar nicht gibt, sondern jeder Mensch im Grundegut ist und dass jeder Mensch eigentlich das Gute auch will aber, dass Menschen verletzte Sehen sind.

00:54:51: Wir immer versuchen, diese Verletzungen zu heilen.

00:54:55: Aber eben oftmals an der Stelle ... Also wir versuchen das praktisch irgendwie auszugleichen dieses schlechte Gefühl in uns aber eben an einer Stelle von wo sie nicht verursacht wurde.

00:55:06: Das heißt, wir versuchen praktisch jemandem auch mal was zurückzugeben und erreichen damit die falschen Schuldner quasi.

00:55:14: Das ist das gemeint mit des Begleichen alter Rechnung.

00:55:16: oder die alten Rechnungen sind zum Beispiel Kindheitsverletzungs- Also da wurde mir was vielleicht in der Kindheit angetan und so, das wäre eine Rechnung offen.

00:55:24: Und ich müsste diese Rechnungen eigentlich zum Beispiel mit meinem Vater oder meiner Mutter oder mit meinem Ex-Partner von damals mal begleichen also entweder direkt tatsächlich im Dialog was aussprechen, ansprechen, verzeihen oder wie auch immer oder einfach auch in mir.

00:55:39: Das heißt der eigentliche Schuldner wäre dann diese Person von damals.

00:55:45: Und da wir das nicht wissen oder nicht gelernt haben, oder dass die Person nicht gibt und so weiter, erträgt man jetzt diese Schuld innerlich mit sich rum... ...und versucht aber praktisch diese Schulden trotzdem zu begleichen.

00:55:56: Weil man trotzdem mit diesem Frust, der Enttäuschung, der Trauer einfach nicht klar kommt!

00:56:01: Und jetzt begleichten wir die Rechnung, die innere, mit falschen Schulden.

00:56:06: Das heißt auf einmal bist du in deiner aktuellen Partnerschaft und trägst plötzlich Themen aus die da aber eigentlich auf Elternebene hätte es klären müssen und so weiter.

00:56:16: Also das könnte man jetzt in allen möglichen Richtungen spielen, aber ich glaube der Punkt ist schon klar.

00:56:21: Ergönende Arbeit und Kindanschreien.

00:56:23: Ja,

00:56:24: zum Beispiel genau.

00:56:26: Das kann's natürlich auch sein.

00:56:27: Und da hat er das dann auch so gesagt.

00:56:29: ja also keiner tut das Böse aus Lust am bösen sondern immer aus Verzweiflung.

00:56:36: Und das lässt mich nicht so richtig los.

00:56:38: der Satz, weil das ist natürlich schon ein Brett So eine Aussage, weil jetzt gibt es natürlich das Böse.

00:56:44: Gibt's erst einmal, da schreit jemand einen an?

00:56:47: Damit kann ich noch klar kommen mit der Verzweiflung.

00:56:50: Aber wenn man das mal skaliert auf die wirklich bösen Dinge oder auch Leute, die böses tun lassen in ihrem Namen, die ganzen Kriegstreiber und Kotis also gibt... Dann ist das natürlich, da sind wir dann schon fast beim Satz vom Gras.

00:57:07: Dann ist es ein ganz schöner Perspektivwechsel nochmal.

00:57:09: Dann wird nämlich plötzlich der Täter zum Opfer also auf einer gewissen Ebene auch weil offensichtlich dass ein unfassbar verletzter Mensch ist er so verzweifelt ist, dass er jetzt gerade seine innere Riesenrechnung auf Schlachtfeldern versucht zu begleichen die ganz viele falsche Schuldner betreffen am Ende des Zeugs Verletzte

00:57:31: Menschen, verletzten Menschen.

00:57:32: Ja,

00:57:33: genau.

00:57:35: Und deswegen fand ich diesen Satz sehr eindrücklich, das begleicht eine alte Rechnung bei vollsten Schuldnern.

00:57:40: und für mich find's auch deswegen interessant dass wenn man selber manchmal mit jemandem in Konflikt gerät wo jemand sich auf irgendeine Art und Weise verhält, wo man selber sagt Warum ist die Person jetzt so?

00:57:51: Warum ist da immer so ein Stress drin?

00:57:53: Warum isst sie da so ungehalten?

00:57:54: Warum i seh es?

00:57:56: Dann wirft man das diesen Leuten vor wertvoll, mal drüber nachzudenken im Sinne von diesem auch das nicht so an sich ran zu lassen oder dass eben diesen Menschen sogar zu verzeihen.

00:58:08: Dass man sich überlegt okay ja dieser Mensch hat offensichtlich eine alte Rechnung und findet keine...findet den richtigen Schuld dann nicht?

00:58:18: Und versucht jetzt bei mir diese Schuld zu begleichen.

00:58:21: und es gibt nur vielleicht eben auch ein bisschen mehr die Ermutigung da sich sagt du ne pass mal auf ich werde diese Schuld nicht bezahlen Weil ich kann sich nicht bezahlen.

00:58:34: Ich bin der falsche Adressat, geh weg!

00:58:38: Lass mich in Ruhe damit.

00:58:41: und wie viele Leute gibt es?

00:58:43: Das sehen wir jeden Tag überall die Rechnungen von anderen Leuten bezahlen und die die Schuld quasi übernehmen und dann wundern wir uns wo Schuldgefühle herkommen.

00:58:56: Also das wäre auch der nächste Impuls.

00:58:59: Aber da gehen wir jetzt heute nicht mehr rein, aber das wär auch mal ein Impuls.

00:59:02: wo kommen eigentlich Schuldgefühle her und sind diese Schuldgefülle eben auch?

00:59:06: vielleicht Rechnungen von anderen die wir bezahlt haben also quasi Schulden die übernommen haben.

00:59:12: Da passt die Metapher dann sehr gut.

00:59:14: wenn ich jetzt natürlich eine Rechnung von jemandem bezahle Dann hab' ich einen neuen Schulden Und dann übertragen sie an den Kumpel diese Verstrickungen.

00:59:27: Jetzt bin ich als Partner vielleicht total verletzt, weil mein Partner oder wer auch immer so ist.

00:59:34: Und jetzt weiß ich ja aber eigentlich ist er nur deswegen so, weil es zu Hause nie gelernt hat von seinen Eltern.

00:59:39: Jetzt hab' ich schon mit mehreren ein Konflikt.

00:59:43: Jetzt werfe ich ihm das auch noch vor und den Eltern übrigens auch.

00:59:46: Warum haben die das nicht hingekriegt?

00:59:49: Und und und!

00:59:50: Also ich glaub', das ist eine Erklärung wie ganz große Konflikte eben auch entstehen dass wir einfach die Rechnungen nicht an der Stelle bezahlen wo sie zu bezahlen wären oder begleichen.

01:00:00: Also manchmal müssen wir auch nicht die Rechnung bezahlen, sondern die anderen.

01:00:04: Wir begleiten diese Rechnungen an falschen Stellen und... Die zweite Dimension ist eben dass wir das auch bei uns mit uns machen lassen.

01:00:13: Hier mal

01:00:14: grenzen?

01:00:14: Ja genau!

01:00:15: Wir setzen keine Grenzen.

01:00:16: Wir geben praktisch das Ding nicht zurück an der Stelle.

01:00:18: Das ist nicht meine Rechnungszeit.

01:00:21: Hab ich nicht zu begleichenen.

01:00:22: Wiegleich das Dorbos hingehört.

01:00:24: Falsche Anschrift.

01:00:28: Und das wird dann oft mit verkappter Liebe oder sonstigen Dingen argumentiert.

01:00:33: Ja, ich lebe den Halt und so und deswegen ist halt so muss man aushalten.

01:00:39: Liebe kann alles.

01:00:42: was war?

01:00:42: Was war so?

01:00:44: Das was du dir für dein Leben daraus genommen hast?

01:00:47: als du den

01:00:47: Satz gesehen oder gehört hast?

01:00:52: Eigentlich schon diese zwei Ebenen dass sich auf der einen Seite natürlich schon auch drauf schaue Versuche ich manchmal vielleicht an bestimmten Stellen Rechnungen mit jemanden zu begleichen, die gar nicht dem seine Rechnung oder ihre Rechnungs sind.

01:01:06: Hast du da ein Beispiel das es ein bisschen griffiger ist?

01:01:11: Also die richtige Metapher für eine Rechnunge zum Beispiel?

01:01:16: Ja, also zum Beispiel wenn ich das Gefühl habe, ich werde irgendwo... Ich kriege nicht die Anerkennung, die ich vielleicht verdienen würde.

01:01:24: Also jetzt sage ich keinen muss ich jetzt gerade konstruieren.

01:01:26: aber das wäre jetzt ein Beispiel weil ich hab das jetzt so nicht, aber wenn ich jetzt wirklich das Gefühl hätte, ich werd da irgendwie übersehen ja?

01:01:33: Ich reiß mich hier in den Auscher auf und irgendwie keiner dankt es mir.

01:01:38: Meine Mama hat das zum Beispiel mal gehabt.

01:01:40: Die war immer ziemlich sauer auf mich dass ich mich einfach nicht so wertschätzend gezeigt habe über das, was sie zuhause alles gemacht hat.

01:01:47: Wenn die dekoriert hat wenn sie mit Liebe gekocht hat und soweit dann da kaum von mir nicht viel zurück oder nicht.

01:01:53: das was es sich vorgestellt hätte man hätte dann sagen müssen war es war Das unglaublichste fest noch dass ich jemals ein mensch auf diesem planeten für mich gezaubert hat.

01:02:05: danke danke danke.

01:02:06: also.

01:02:07: so ungefähr hätte das wahrscheinlich sein müssen Und dann wäre es immer noch zu wenig gewesen.

01:02:12: Jetzt ist ein anderer Teil der Wahrheit, dass ich vielleicht wirklich manchmal hätte mehr sagen können.

01:02:17: Und manch mir vielleicht auch gar nichts gesagt hat mit vierzehn, fünfzehn und sechzehn.

01:02:20: Da hast du andere Themen im Kopf als dich bei der Mutter fürs Essen zu bedanken.

01:02:24: Also auch respektlos natürlich.

01:02:25: Ja es ist natürlich breitestrutzig keine gute Sache aber das was es bei ihr gemacht hat war manchmal richtig ... also die ist richtig wütend geworden da auch.

01:02:34: Die war richtig sauer!

01:02:35: Und da ist halt die Frage wird sie so sauer weil ich nix gesagt habe?

01:02:41: Oder ist das eben der berühmte Auslöser, der eigentlich ein Thema triggert, dass viel tiefer ist?

01:02:46: Und es war dort jetzt zum Beispiel eben der Fall die wahre Rechnung.

01:02:50: Die Wahrechnungen waren natürlich, dass sie ein ganz grundsätzliches Thema hatte einfach im Leben nicht gesehen zu werden und auch zurecht.

01:02:58: Also sie wurde auch nicht gesehen.

01:02:59: Sie wurde übersehen regelrecht.

01:03:01: Und sie hatte also wirklich dieses Selbstwert-Mangelthema in höchstem Maße.

01:03:08: Und das habe ich in dem Moment natürlich berührt, weil ich hier einfach diese Wertschätzung auch nicht gegeben habe wie es vielleicht auch hätte sollen an manchen Stellen.

01:03:17: Das war praktisch eine Rechnung die sie aber eigentlich mit jemand anderen hätte begleichen müssen.

01:03:23: Aber das mir dann aufs Brot geschmissert, weil Ich halt da war in dem moment und weil das jetzt gerade der Vorfall war.

01:03:28: Das heißt versucht mit mir diese Rechnungen zu begleiche und von mir etwas zu bekommen wo ich aber diesen Mangel eigentlich gar nicht erzeugt habe.

01:03:36: Ich meine, man hätte es jetzt einfach sagen können... ...könste auch mal was sorgen ist nicht selbstverständlich, gell?

01:03:42: So das hätte ja vollkommen ausgereicht und wäre trotzdem korrekt gewesen und ich hätte vielleicht auch ein bisschen drüber nachdenken können dann.

01:03:48: Aber durch die Art und Weise, was dort teilweise für Streits entstanden sind, das waren teilweise relativ heftig.

01:03:54: Wo man auch sagt okay vollkommen also wir haben Krieg gespielt.

01:03:59: Für eine Kleinigkeit.

01:04:00: geht es jetzt wirklich um das Essen, wo man nicht Danke gesagt hat.

01:04:03: Oder geht es gerade um was anderes?

01:04:06: Reden wir jetzt über das Schnitzel!

01:04:09: Wie gut das war.

01:04:12: Vielleicht ist auch das Learning, wenn man selbst merkt, man wird getriggert... Ist denn jetzt der andere der Trigger oder drückt er den nur?

01:04:23: und falls Zweiteres ist dann tatsächlich meine Aufgabe zu recherchieren, zu spüren, mich darum

01:04:32: zu

01:04:33: kümmern.

01:04:35: Wo kommt denn der Ursprünglich eigentlich her?

01:04:37: Weil wenn die Bombe hochgeht vor jemanden, der nur aus Versehen auf den Auslöser gekommen ist aber eigentlich gar nicht wollte dann hat er das nicht verdient dass die Bomben bevor ihm hoch geht sozusagen, ne?

01:04:51: Metaphorisch.

01:04:53: Deswegen ist es vielleicht eine gute Message wirklich sich selbst auch mal ein bisschen zu beobachten.

01:05:02: Wo...

01:05:05: wo stelle ich denn eine Rechnung aus eigentlich?

01:05:07: Und wem schicke ich sie dann, so ne?

01:05:10: Ja und auch selber wenn es geht zum Beispiel ein bisschen Abstand diesen Menschen mit einem bisschen mehr Mitgefühl einfach zu betrachten und zu sagen okay Es gibt nicht das Böse Das war eben für mich schon so einprägsam.

01:05:22: Es gibt nichts Böses Sondern es gibt nur Im Grunde gute Menschen die aber sehr verzweifelt sind Also zerrissen sind, Zweifel, da steckt ja zwei schon drin.

01:05:34: Man ist zerrissen auseinander gerissen und es gibt somit einen guten oder bösen Anteil wenn man so will.

01:05:43: Und leider ist manchmal eben dieser Böseanteil sehr dominant weil die Rechnung zu groß ist der Schmerz also der der Mangel So heftig ist.

01:05:54: und trotzdem gibt es etwas dahinter Dass dahinter sich auf das zu konzentrieren, was da eigentlich diesen Zweifel trägt.

01:06:06: Das auch anzusprechen.

01:06:08: Das wäre glaube ich wichtig so lange es irgendwie geht.

01:06:12: Also immer dieses Höchste im Menschen anzusprechen und nicht das was sich mir zeigt.

01:06:18: Voll verstehe ich maximal ist natürlich aus spiritueller Sicht quasi die Champions League.

01:06:24: gleichzeitig gibt es natürlich auch in uns einen Schutzraum Wo wir nicht dann quasi den verargumentieren können.

01:06:34: Ja gut, aber der andere hat ja auch sehr viel mitgemacht und macht es nur aus dem und ihm Grund.

01:06:40: Gut Alina sagt immer er aber das ändert nichts daran dass Es gerade mich auch verletzt und das ist gerade gerade mich Auch sehr betrifft was der Andere macht da kann ich mir dann Nicht schön reden.

01:06:51: in Anführungszeichen deswegen so ein bisschen so Ein schmaler grad.

01:06:55: na

01:06:55: ja das ist eben der unterschied zwischen Vergeben und Entschuldigen.

01:06:59: Ich entschuldige das Verhalten nicht Also entschuldigen im Sinne von, ja die Schuld kann ich nicht nehmen.

01:07:05: Es gibt eine Schuld und somit gibt es eine Verantwortung und wenn wir jemanden in die Fresse gehauen, dann kann ich nichts sagen, aber der ist bestimmt verletzt.

01:07:11: deswegen ist das okay.

01:07:12: Es wird eine entsprechende Konsequenz darauf geben.

01:07:16: Aber trotzdem... Ob ich da jetzt einen Vorwurf daraus kreiere und diesen Menschen jetzt auf immer, also ob ich den als böse verurteile.

01:07:22: Und dann dementsprechend das Gift in mir erzeugt?

01:07:24: Das ist nochmal eine andere Sache.

01:07:26: Weil es allen ist praktisch die Reaktion oder der Umgang mit Situationen des Anderes eben diese höhere Instanz dass sich das dahinter sehe und das immer wieder auf diesen zwei Ebenen.

01:07:36: Diese beiden Ebenem existieren zeitgleich Und auf der menschlichen Ebene muss ich mich so verhalten.

01:07:42: Auf einer juristischen Ebene, vielleicht gibt es auch einen Verhalten oder auf einer finanziellen Ebene und auf einer spirituellen Ebene eben auch.

01:07:48: Ich glaube das ist wichtig, alle Ebenen zu betrachten.

01:07:51: wenn ich mich jetzt eben nur auf die spirituelle Ebene zurückziehe was ja ganz gerne gemacht wird Jesus hat gesagt Wenn der eine auf die eine Wange schlägt halt ihm auch die andere hin Hat er wahrscheinlich gesagt heißt heißt nicht, du sollst dich jetzt aufopfern und im Endeffekt.

01:08:10: Das ist ja diese falsche Kindergartenpädagogik letztens mit einem Bekannten geredet der erzählt hat naja also meine Kinder ich hab zwei Jungs und einer davon ist im Kindergarden Und er hat gesagt Papa da gibt's zwei

01:08:25: die mobben

01:08:25: mich die ganze Zeit Die sind böse zu mir usw.

01:08:30: Und die schlagen mich sogar.

01:08:31: aber was soll er jetzt machen?

01:08:34: Sag ihn dass du es nicht willst Und wenn es nicht reicht, dann musst du zu deiner Kindergarten-Tante oder wie auch immer man das sagt.

01:08:42: Oder Erzieherin halt gehen und musst dir das sagen?

01:08:45: Dass das passiert so.

01:08:46: Das hat er alles gemacht.

01:08:47: Ich hab das gemacht aber die sagt ja... Es geht so nicht!

01:08:50: Ja und das war's.

01:08:52: Und es geht immer weiter.

01:08:54: Naja und dann hat er gesagt okay also da musst du dich wehren.

01:08:58: Oder gemocht.

01:08:59: Da hat er den auf die zwölf gegeben.

01:09:01: Also dann musste der Vater dieses Kindes Dort antanzen, hat sie einen riesen Vordergarten hören können.

01:09:07: Dass das Gewalt keine Lösung ist?

01:09:10: Ja, das stimmt!

01:09:11: Aber Gewalt einfach frei zuzulassen ist auch keine Lösung.

01:09:15: Das ist so dieser Aspekt wo ich glaube es.

01:09:17: auf einer menschlichen Ebene ist Gewaltfreiheit nicht immer tatsächlich nicht immer die Lösung.

01:09:23: wir können nicht einfach zulassen dass sich Leute irgendwie in Land nehmen und sagen ja gut du gehörte sowieso alles uns und so weiter.

01:09:32: Also der Kommunismus-Gedanke ist ja alles eins, gehört dir niemanden irgendwas.

01:09:35: Okay gut dann gibst du mir dein Handy und mein Gelb.

01:09:38: Ist ja alles unseres.

01:09:39: Gehört dir niemandem was?

01:09:41: Ich wohne da jetzt auch bei dir.

01:09:44: Ich nehme alles aus deinem Kühlschrank raus.

01:09:46: Es ist alles unses.

01:09:48: Das ist dann diese Verkehrung eigentlich eine Pervertierung von einem spirituellen Prinzip das auf dieser Ebene funktioniert aber auf dem menschlichen halt nicht.

01:09:57: Und das muss man halt anerkennen dass auf unterschiedlichen Dimensionen unterschiedliche Gesetzmäßigkeiten gelten.

01:10:06: Geil, wie wir quasi aus unseren Inspirationen dann auch wieder auf andere Themen kommen finde ich sehr sehr geil und können wir öfter machen, wie ich finde.

01:10:14: es ist auf jeden Fall ziemlich viel Futter am Start.

01:10:18: Gell?

01:10:20: Cool!

01:10:21: Mega!

01:10:21: Dann danke dir für die inspirierende Folge.

01:10:24: Danke dir Und bis sehr bald

01:10:27: Es bald Ciao Tschüss.

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