SOUL TALK #81 Soultalk — Wie erfindet man sich neu?

Shownotes

SOUL TALK #81 Soultalk — Wie erfindet man sich neu?

Manchmal langweilt man sich an den eigenen Themen. Nicht weil sie schlecht sind – sondern weil man aus ihnen herausgewachsen ist.

Genau da bin ich gerade. Und in diesem SOULTALK mit Adrian Winkler sprechen wir ehrlich darüber – über Umbruchsphasen, das Auserzählt-Sein und die Frage, wie man eigentlich merkt, dass etwas im Leben dran ist. Was Adrian und ich besprechen: Das Osterei-Prinzip. Adrians Vater-Geschichte. Die Mensch-ärgere-dich-nicht-Metapher von Kurt. Und warum es manchmal so einen Moment wie bei Alina braucht, die einfach die Stange fallen lässt – und nie mehr anfasst.

Was dich in dieser Folge erwartet: • Woran man erkennt, dass eine Phase zu Ende geht – und eine neue beginnen darf • Der Unterschied zwischen: Ich bin im falschen Job – und: Ich bin aus meinem Thema herausgewachsen • Warum das Suchen wichtiger ist als das Finden • Die Autobahn-Metapher: Wenn die Abfahrt kommt, lieber jetzt vom Gas, als die Kurve zu verpassen • Warum manchmal ein klarer Schnitt der größte Akt der Selbstliebe ist Die komplette Folge hörst du im Podcast von Adrian: 👉 https://www.adrianwinkler.com/oldest-soul-podcast/

Wenn du dich in dieser Beschreibung wiedererkennst und merkst, dass du gerade selbst in so einer Phase steckst – komm in mein Seminar „Die Kunst zu Leben". Wir arbeiten dort genau an diesen Übergängen. Alle Termine findest du hier: 👉 https://www.steffenkirchneracademy.de/diekunstzuleben-podcast

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Steffen Kirchner kommt aus dem Leistungssport und kennt diesen als einzigen deutschen Speaker aus eigener Erfahrung als Spieler, Manager und Coach. Sein Name steht deutschlandweit für einzigartige Expertise in den Bereichen Motivation, Persönlichkeit und Erfolgspsychologie. Das Geheimnis seines Erfolgs ist die Kombination aus fundiertem Wissen und enormer Praxisstärke. Nirgends wird der Erfolg so schnell und unerbittlich gemessen wie im Profisport. Nur die Strategien, die nachhaltig, schnell und ergebnisorientiert funktionieren, haben dort Bestand. Über 500 Unternehmen, Profisportler und Teams Starcoach in den letzten Jahren beraten. Darunter auch Athleten wie Fußballstar Niclas Füllkrug, Goldmedaillen-Gewinner Fabian Hambüchen, Tennisstar Sabine Lisicki oder Unternehmen wie Audi, Siemens oder adidas. Steffen berät heute internationale Topmanager und vermittelt sein Wissen bei zahlreichen Veranstaltungen. Über 150.000 Menschen hat Steffen Kirchner mit seinen Seminaren und Vorträgen bislang begeistert. Sein Wunsch ist es, weltweit so vielen Menschen wie möglich dabei zu helfen, mehr Lebensstärke und Lebensqualität entwickeln zu können.


Music by INOSSI Listen: https://fanlink.tv/b3xg Watch: • INOSSI - Awaken (Official)


diekunstzuleben #steffenkirchner #lifechange

Transkript anzeigen

00:00:00: Es ist wie so ein Portal, wo das alte noch nicht richtig weg ist und es neu noch nicht so richtig da ist.

00:00:07: Und man irgendwo wirklich im Türrahmen steht...

00:00:10: Ich hatte voll die Freude auf dem Weg zum finden!

00:00:15: Du bist mit zweihundertvierzig auf der Autobahn unterwegs und siehst aber schon davor kommt ein Schild.

00:00:20: Da geht's dann wahrscheinlich irgendwann mal rechts runter und vielleicht wärs ganz gut jetzt schonmal vom Gas runter zu gehen um nicht mit zwei Hundertzehn in die Kurve zu fahren.

00:00:30: Diese dofe Kalimba, die keiner braucht hat aber für die zündende Idee gesorgt.

00:00:35: Also war sie doch wichtig auch wenn sie am Ende nicht Verwendung gefunden hat und das hochskaliert quasi auf das Leben.

00:00:42: Es war halt wichtig das mal auszuprobieren.

00:00:44: Nichts ist mir sonst nichts mehr umsonst.

00:00:49: Mein lieber Freund du hast mir eine Sprachnericht geschickt mit den Worten am Ende.

00:00:56: ich hoffe dass dieses dahingestammelt in irgendeiner Form Sinn macht und ich auf den Punkt bringe konnte, was es mir geht.

00:01:09: Sehr gut fand ich sehr unterhaltsam aber auf jeden Fall sehr gelacht über deine Sprachnachricht Und du hast gemeint, du hast auch noch ein bisschen etwas mitgebracht an Background Story.

00:01:18: Wir haben ein bisschen so geguckt über was wir sprechen wollen und jetzt sind wir bei einem sehr spannenden Thema raus gekommen da manchmal schicken wir uns so Themen hin und her zieht es einen sofort so hin, oh ja das ist gut.

00:01:32: Und bei manchen so ah weiß ich, die rührt sich nichts in mir und da hast du plötzlich dann gesagt, äh ihr kannst ja selber erzählen was du gesagt hast.

00:01:42: Ich kann nicht hören was ich alles gesagt habe aber ich hab wahrscheinlich gesagt dass ich momentan in einer verwirrten Umbruchsphase bin quasi also dass ich mal gern mit dir darüber reden würde wann man eigentlich merkt, dass Zeit wird für eine größere Veränderung im Leben im Sinne von irgendwie darf es echten Schritt weitergehen.

00:02:05: Irgendwie stimmt's nicht mehr so wie es bisher ist, irgendwo ist man an einem gewissen Endpunkt oder vielleicht auch Wendepunkt angekommen weil in so einer Phase bin ich aktuell.

00:02:16: Ich habe das auch bei mir im Podcast schon mal jetzt in der Folge auch schon mal thematisiert.

00:02:20: Das ist jetzt nicht eine Phase in der es mir schlecht geht.

00:02:23: also ich hab jetzt nicht das Gefühl dass ich jetzt leide oder dass ich traurig bin oder sonst was.

00:02:27: aber Ich merke aber, dass wenn ich jetzt nichts verändern würde oder wenn ich mich dem Thema nicht stelle dann würde es wahrscheinlich irgendwann werden.

00:02:35: Also ich weiß nicht ob du das auch kennst oder ob das schon mal hattest, dass man irgendwie... ...ich weiß nicht, ob ich das so sagen kann, aber manchmal langweilig mich an meinen eigenen Themen über die ich so rede.

00:02:50: Nicht weil die Themen langweilt sind sondern weil ich glaube ich mich selber langweillig finde an der Stelle mit welcher Art und Weise ich da drauf schaue oder... das ist irgendwie alles so fertig, so auserzählt.

00:03:04: Hey, genau das Wort wollte ich auch gerade sagen.

00:03:07: Auserzählt!

00:03:07: Manchmal ist es so auserzählt.

00:03:09: Manchmal isst es quasi wie ein Handtuch was man ausgewrungen hat und dann okay jetzt ist es einfach trocken.

00:03:14: Jetzt ist nichts mehr drin nach dem Motto.

00:03:16: Ja voll, voll geil.

00:03:18: Genau und dann hat man das Gefühl... Das ist natürlich total subjektiv für einen selber.

00:03:22: aber man hört sich ja selber am meisten reden und die Leute hören das oft zum ersten oder so und denken sich Boah wie geil geht mir mehr davon?

00:03:29: Aber an der Stelle geht's halt jetzt mal nicht um die Leute Es geht um ein selber.

00:03:35: Und da muss ich schon sagen, dass ich für mich irgendwo so Schritt-für-Schritt... Das ist ja nicht von heute auf morgen meistens das, was passiert, aber so Schritt für Schritt an den Punkt gekommen bin, das ich gedacht habe.

00:03:48: Irgendwo scheint mein Leben mir gerade zu sagen, Dass es echt in eine nächste Phase gehen darf.

00:03:55: Also es ist wie so ein Portal durch das man durchgeht wo das alte noch nicht richtig weg ist und es neu noch nicht so richtig da ist.

00:04:03: Und man irgendwo wirklich im Türrahmen steht, und ich das Gefühl habe, dass ich überhaupt nicht weiß was jetzt kommt, wohin's geht, was ich jetzt eigentlich machen soll... Was eigentlich überhaupt fehlt, sondern dann kommt ja auch der Kopf, der sagt Ja, was willst du denn?

00:04:19: Jetzt spinn dich doch aus, ne?

00:04:20: Mach doch vielleicht einfach mal, vielleicht brauchst du ja einfach mal ein paar Tage Ruhe.

00:04:23: Habe ich mir ein paar Tag Ruhe genommen, aber hat's aber nicht besser danach, oder?

00:04:27: So eher noch intensiver, Man einfach gemerkt hat so, ich weiß auch nicht irgendwo.

00:04:35: Es darf sich irgendwas ändern.

00:04:37: und genau deswegen wollte ich mit dir mal darüber reden woran erkennt man denn das eigentlich dass ich was ändern darf?

00:04:45: Und wie erkennt dann eigentlich vielleicht auch was ich vielleicht auch mal ändern darf?

00:04:49: und da wollte ich dich mal fragen ob du auch schon mal solche Phasen hattest und wie du damit umgegangen bist.

00:04:55: Ja, voll.

00:04:56: Ich hatte auf jeden Fall schon ganz oft und ich fand den Ausspruch von dir alles hat seine Zeit.

00:05:03: Der hat mich gecatcht.

00:05:04: So... Wann man erkennt so jetzt ist es auch mal gut.

00:05:07: So jetzt habe ich's lang genug gemacht.

00:05:08: Jetzt ist einfach auch immer gut.

00:05:10: Es ist Zeit für was Neues.

00:05:13: Das hab' mich gekacht weil ich das eben auch sehr sehr gut kenne.

00:05:17: von mir.

00:05:19: Also lustigerweise heißt es nicht aus meiner Erfahrung wenn man das Gefühl hatte Das hatte jetzt seine Zeit, dass diese Zeit dann nie mehr kommt.

00:05:31: Beispielsweise Turn als Musiker oder Studiumusiker sein oder was weiß ich so ganz bestimmte Sachen zu machen die einem total gebockt haben und irgendwann ach nee jetzt reicht es einfach auch mal.

00:05:47: Es kann sein, dass es dann fünf, sechs, sieben Jahre später wiederkommt.

00:05:50: Weil man dann plötzlich wieder total Bock drauf hat, der weiß einfach irgendwie einem gefäht hat im Leben.

00:05:55: so, jetzt hab ich wieder Bock das zu machen.

00:06:01: Ehrlich gesagt habe ich's noch nicht erlebt, dass sich zum Beispiel generell auf das was ich tue einfach generell keinen Bock mehr habe, also dass ich sage, ich werde das schreien oder so.

00:06:15: Dass ich sage ich mache jetzt was ganz anderes oder ich gehe irgendwo in irgendein anderes Land und mach da irgendwie Botaniker oder sowas und hab mit dem was ich gemacht habe einfach gar nichts mehr zu tun.

00:06:27: wie ein neues Leben weißt du?

00:06:29: Wie quasi eine neue Inkarnation startet.

00:06:32: Das hatte ich jetzt so noch nie Weil dafür erfüllt es mich einfach viel zu sehr, Musik zu machen und Musik zu schreiben.

00:06:37: Musik zu produzieren

00:06:38: usw.,

00:06:39: alles was damit zu tun hat.

00:06:41: Aber das Kleidchen ändert sich ganz oft.

00:06:44: Bei mir war's auch so.

00:06:47: Ich hab ganz lange eben das selbst praktiziert Und irgendwann habe ich mir gedacht Es macht auch total Spaß das zu lehren Einfach anderen zu zeigen ohne ständig Selbst in der aktiven Rolle zu sein.

00:06:59: Also dann wechseln sich die Seiten.

00:07:01: Das hab' ich auf jeden Fall schon erlebt Und ich habe für mich in meinem Leben das gespürt, wenn so was ist passiert es irgendwie so organisch.

00:07:14: Ich glaube sowas kann man gar nicht so richtig forcieren und erzwingen sondern ich hab das Gefühl dass Wenn man da sich dem Fluss hingibt dann spülts einen schon irgendwie in die richtigen Richtungen wenn man da achtsam und wachsam is.

00:07:30: und ich glaube wie unser lieber Freund Seeum das immer so schön sagt Es klingt jetzt wie ein Kalenderspruch, aber meiner Meinung nach ist das die Wahrheit nämlich der Freude folgen.

00:07:43: Wo treibt mich die Freude oder der Fluss?

00:07:47: Der Freude?

00:07:47: wo treibt er mich hin?

00:07:49: also wo kann ich nicht aufhören mit was?

00:07:52: na so Ich glaube dann Ist man wieder im game Dann ist mal wieder in diesem inneren Kraftwerk in dieser intrinsischen Motivation was zu machen Wenn man der Freude folgt, was macht mir richtig Freude?

00:08:06: und ganz ehrlich ich habe letztens ein Gespräch mit einem Freund geführt Der auch genau in so einer Phase ist war es alles zu schwer.

00:08:15: Und ich weiß Ich bin eine Sache gut die ich mache aber Es nervt mich irgendwie selbst wenn wenn ich anfragen bekomme nervts mich einfach So nach dem Motto gibt's Leute die zahlen Geld dafür und dann sage ja nie komm lass einfach ich will nicht.

00:08:32: Und dann habe ich gesagt, was macht ihr denn so richtig Freude?

00:08:36: Wo kannst du einfach nicht mehr aufhören.

00:08:38: Und er so... Ich weiß es nicht!

00:08:41: Ich hab keine Ahnung und das darf auch sein.

00:08:45: Man muss nicht immer sofort sagen, ja klar sicher, ich habe hier fünf Optionen und alles macht mir Freude und ich gehe durchs Leben wie durch eine Blumenwiese und ich kann's mir aussuchen, alles macht mich Freude.

00:08:54: Nee man macht einmal gar nichts Freude, man liegt auf der Couch und denkt sich warum bin ich jetzt nochmal genau hier So nach dem Motto, diese Sinnfrage.

00:09:04: Die kenne ich auch so gut!

00:09:05: Also die kenne Ich wirklich auch sehr, sehr gut.

00:09:08: Diese Was darf sich jetzt zeigen?

00:09:10: Weil es nervt mich alles gerade irgendwie so.

00:09:15: Und da spielt das Außen gar keine Rolle.

00:09:17: Da kann es außen noch sagen, Stefan ist super mega cool hier.

00:09:21: Hast du eine Ausbildung und hast deine Events, hast dir dein Podcast, hast ja alles.

00:09:25: Das ist einfach mega wie Du das alles immer machst und Du denkst ja nur so... Ja,

00:09:31: ja.

00:09:32: Schon?

00:09:34: Ja genau und ich glaube also wirst du viele Leute sagen ja dass so ein bisschen die demangende Lebensfreude oder auch fehlende Energie die manche Leute haben das dir oft deswegen kommt weil sich so viel verändert und sich so schnell verändert.

00:09:48: und ich würde sogar die Gegentehse aufstellen dass es beim gewissen Prozent und Teil der Menschen eigentlich eher daherkommt dass sich so wenig verändert.

00:09:56: Also es verändert sich ganz viel im Außen, das mag sein.

00:09:59: Aber so im Inneren verändert sich irgendwie so wenig.

00:10:02: Man ist ein bisschen wie so'n sechzehnjähriger, der aber noch die Klamotten anhatte, die er mit vierzehn hatte und die kann man schon auch ungefähr tragen.

00:10:12: Man steht jetzt ja nicht nackt vor dem Spiegel.

00:10:13: Aber irgendwo schön sieht's nicht mehr aus.

00:10:15: Und man fühlt sich nicht mehr so ganz wohl.

00:10:20: So fühl ich mich also.

00:10:22: Das ist glaube ich so die beste Beschreibung dass irgendetwas entweder ist irgendwas nicht mitgewachsen, das wäre die eine Option.

00:10:32: Den Eindruck habe ich aber jetzt tatsächlich bei mir nicht so richtig sondern ich bin aus etwas raus gewachsen und ich kriege auch mittlerweile so nach und nach weil ich mal eben diese ersten Phasen nehme wo ich das für mich ein bisschen der Stille dann reflektieren lasse aber ich das einfach nicht intellektuell mache.

00:10:55: Intellektuell komme ich dann nicht weiter, wenn ich da drüber nachdenke oder so.

00:11:00: Aber wenn ich diese Frage in die Meditation mit rein nehme, dann taucht eigentlich eher ein bisschen auf, dass ich in zu vielen Themen drin bin, die ich auch bedienen kann.

00:11:12: Ich rede über Themen wo ich vielleicht auch was weiß, wo ich etwas vorzuweisen habe, wo auch Leute sagen ja, das ist toll und da wollen wir auch was wissen...

00:11:20: Welche Frage ist es, die du mitnimmst?

00:11:24: Ich nehme die Frage mit, was ist jetzt für mich dran?

00:11:33: Die Fragen erinnern sich manchmal.

00:11:34: Also angefangen habe ich mit der Frage, wie finde ich das, was jetzt für mir dran ist und das bekommen sehr schnell die Message oder Feedback, dass es eine falsche Frage geht nicht ums finden sondern eher... Nicht so ergebnisorientiert, weißt du?

00:11:55: Also nicht gleich zu wissen was ist das nächste Ding jetzt.

00:11:59: Ja genau

00:12:00: Sondern eher mal zu schauen okay also wer bin ich eigentlich?

00:12:05: Was stimmt jetzt für mich?

00:12:06: was?

00:12:07: was bin ich von mensch geworden ohne es vielleicht mitzukriegen?

00:12:10: oder welche Themen?

00:12:11: wie gesagt welchen themen bin ich?

00:12:12: vielleicht Entwachsen ein stückweit und somit in der folge vielleicht ein bisschen überdrüssig dass es mich langweilt obwohl der erfolgt vielleicht an manchen Stellen da ist und so weiter.

00:12:23: Und das ist bei mir jetzt auch, wie du es beschrieben hast.

00:12:25: Das ist keine Grundsatzfrage im Sinne von wenn die überhaupt dem richtigen Job sind nach dem Motto da sollte ich besser schreien oder Gärtner oder sonst irgendwas werden.

00:12:34: Sie stellen nicht meinen Tun an sich in Frage aber ich habe den Eindruck dass es irgendwie... ...das die Essenz fehlt ein bisschen.

00:12:44: Die Essenz ist ein bisschen nicht verloren gegangen sondern sie darf sich mal zeigen.

00:12:49: also Was ist das, was ich eigentlich sorgen will?

00:12:52: Und so für mich zeigt sich ein bisschen... Ich rede über zu viele Themen.

00:12:56: Ich rede übereines Wasser, ich rede über geistige Gesetze, ich red' über Erfolg im Coachingmarkt, ich read' über KI und die Fußball-Nationalwirtschaft!

00:13:06: Ich rede im Hundert-Achzig-Graut-Streuwinkel über alles Mögliche und man kann auch zu allem etwas sagen und es bestimmt auch irgendwo interessant und für manche wieder ein bisschen hilfreicher.

00:13:15: Aber wenn ich das mal wegnehme, ob dass die Leute interessant finden und gut finden.

00:13:18: Ob es ankommt oder nicht.

00:13:20: Was will ich eigentlich sagen?

00:13:23: Was habe ich denn eigentlich zu sagen?

00:13:25: Da muss ich sagen... da bin ich nicht on point!

00:13:31: Und ich glaube, das hat was mit auch schon wieder sehr belastetes Wort Authentizität zu tun.

00:13:39: Also was entspricht wirklich mir meiner Botschaft?

00:13:41: und ich habe glaube, also das ist zumindest jetzt mein bisheriger Status quo meine Herleitung.

00:13:47: Ich glaube dass sich an der Essenz am Wesensskern von dem was eigentlich meinen Auftrag ist irgendwie dass ich so ein paar Zentimeter daneben lege mittlerweile weil sich dieser Punkt auch ein bisschen verschoben hat.

00:14:01: Das ist ja wenn man so reinzoomt in was dann denkt man sich so jetzt habt man es und je tiefer mal kommt Also wie bei Google Earth zum Schluss.

00:14:09: Du weißt, irgendwie du willst was weiß ich nach München in die Schillerstraße.

00:14:14: aber wenn ihr jetzt erstmal die Weltkugel vor dir siehst und sagst du erst mal okay also dauer muss ich hin so und dann zieht es praktisch auf den Kontinent und auf das Land und dann denkst du du bist ja mitten auf dem Weg dorthin.

00:14:25: Du bist ja genau on track Aber je näher du rankommst und mehr Details du siehst, worum es wirklich geht dass du merkst wie du dann trotzdem eben korrigieren Äh, darfst um wirklich dort anzukommen wo du hin willst.

00:14:38: Und ich merke dass sich vielleicht eine gewisse Zeit jetzt... oder dass ich Gefahr laufen würde wenn ich nicht korrigiere dass ich irgendwo am anderen Punkt rauskomme.

00:14:48: Also es ist total schwierig.

00:14:49: Du merkst schon wieder das wird fast ein bisschen das Gestamme weil ich selber während ich spreche und während ich momentan lebe am Suchen bin.

00:14:59: Aber

00:15:00: das ist auch ne geile Message weißt du?

00:15:02: Weil viele gucken auf dich

00:15:06: und

00:15:06: womöglich auch auf mich.

00:15:08: So, ah okay krass!

00:15:09: Die sind komplett steady die stehen quasi wie so ein Fels und machen ihr Ding.

00:15:14: Und stehen jeden Tag auf und pupsen Blümchen nach dem Motto.

00:15:20: Das ist einfach alles so toll hier aber bei uns juckt es auch hier und da und das ungemütlich und ich weiß auch nicht so recht um.

00:15:29: dann die Sinnfrage Geil, wenn man es ausspricht, finde ich's einfach da Release zu viel.

00:15:36: Weil man muss sich immer derjenige sein bei dem alles total läuft, weißt du was ich mein?

00:15:40: Das ist dann so...

00:15:41: Ah!

00:15:41: Es darf auch sein dass diese Form von mir das es die gibt, weisst du?

00:15:46: Diese Suchende, diese Nicht-Alles im Komplett Blick haben, nicht im Griff haben.

00:15:51: Nicht in der Kontrolle haben!

00:15:53: Nicht alles so.

00:15:54: ja klar.

00:15:54: also macht man es der Coach von oben von der Kanzel alle Leute ihr seid ja alle resten nach dem Motto muskern.

00:16:00: ich weiß ja wie's geht hier alle nicht sondern einfach nee wir laufen alle irgendwie auf den Weg des Lebens sind auf einer Reise und die reise ist wie jede reise die man auch physisch antritt nie Okay, wie so eine Startbahn.

00:16:15: Man fängt an und läuft einfach grad bis es dann in den Himmel hoch geht sondern das ist einfach wie ne Wanderung.

00:16:20: die hat viele Möglichkeiten Die kann links in den Wald rein gehen wo's ein bisschen schattiger ist.

00:16:28: Nee du kannst den schönen Panorama Weg außen rumgehen ist anstrengender okay aber schöner.

00:16:33: Das ist quasi jeden tag eine Entscheidung und das ist nicht leicht finde ich diese Entscheidungen immer zu treffen weil es sind ja so viele Mikroentscheidungen, die am Ende dann zu einer Weggabelung führen, die man vielleicht auch manchmal gar nicht so auf dem Schirm hat.

00:16:49: Dass das jetzt eine Weggabelung geführt hat erst errückwirkend so ach krass ja stimmt irgendwie auch manchmal so dieses Verlaufengefühl.

00:16:56: ich glaube ich habe mich irgendwie voran verlaufen.

00:16:59: entweder ich muss jetzt wegen den Kurs wechseln oder zumindest mal zurück schauen.

00:17:03: wo bin ich eigentlich lang gegangen in die letzten paar Monate und Jahre?

00:17:06: ist so ne?

00:17:07: Und dass es einfach zum Prozess dazugehört

00:17:09: Ganz normal.

00:17:10: Ich habe das für mich die Tage des Osterei-Prinzip genannt, weil also früher als wir uns nachweisen wie es bei euch ist oder war aber früher meine Eltern und so, als ich ein Kind war.

00:17:23: Ostern war schon ein wichtiger Tag auch irgendwo, weil dieser Prozess des Versteckens usw.

00:17:29: Das war schon cool, auch irgendwo.

00:17:31: Wir hatten ein bisschen einen Garten und wenn das Wetter häufig gut war wurden natürlich die kleinen Geschenke auch draußen versteckt usw.

00:17:39: Und das Spannende war ja eigentlich das Schöne an Ostern, wenn man dieses Ritual gemacht hat.

00:17:45: Das war nicht das Finden von dem Ding!

00:17:47: Das war dann auch cool, wenn was gefunden hat.

00:17:48: aber diese Freude war irgendwie so gefühlte fünf bis zehn Sekunden Und bei irgendwas bei uns war es auch so, dass Ostern jetzt ja nicht die ganz großen Geschenke immer auch waren.

00:17:58: Sondern das was so cool gemacht hat war das Suchen und deswegen habe ich das für mich gerade des Osteralprinzip genannt.

00:18:06: Mein Leben ist gerade in der Osterphase weil ich bin auf der Suche und es geht gar nicht darum finden zu wollen sondern suchen zu wollen also sich zu lösen von diesem Endergebnis, sondern eigentlich diesen Prozess des Entdeckens mal als das wahrzunehmen was es ist.

00:18:29: Nämlich wirklich eine Art vom Geburt.

00:18:32: Wie so ein Pfadfinder der sich seinen Weg irgendwie so sucht?

00:18:35: Ja ja

00:18:36: genau und ich merke auch wenn ich's noch nicht weiß was es genau zum Schluss sein wird und ich mich ehrlich gesagt auch von dem Anspruch mittlerweile verabschiedet habe.

00:18:48: Aber allein dieses Suchen gibt ein gewisses Maß an, zufriedenheit ist es zu viel.

00:18:55: Aber zumindest mal am Gefühl ja das ist das was jetzt dran ist.

00:19:01: Also da gibt's auf der einen Seite das Ego und sagt aber was wirds denn jetzt zum Schluss?

00:19:04: Was müsste man dann hier?

00:19:05: und dann gibt's manchmal schon so erste Glimpses also kurze Vorahnungen dass man sagt ich glaube das darf sich verabschieden und das wäre zu verändern Geht der Kopf natürlich schon weiter und sagt, okay wie willst du das eigentlich machen?

00:19:20: Das würde das bedeuten.

00:19:23: Wie machen wir das alles?

00:19:24: Dann gibt es ein bisschen organisatorischen Themen drin also da habe ich auch schon gewesen ab und zu und sich dann wieder zurückzuholen und zu sagen ja darüber reden wir später.

00:19:33: jetzt sind wir hier auf dem Fahrrad und gehen diesen Weg Und verlassen nicht schon wieder den Weg und gehst im Wald.

00:19:40: Und versuchst du wieder alles einzusammeln, was du da jetzt in Ideen und Impuls und Möglichkeiten und Zielen und Aufgaben dann schon wieder findest.

00:19:46: Also

00:19:47: bleib

00:19:48: mal on track auf dem Weg der Suche!

00:19:53: Für mich war wirklich so ein ganz großer Schritt mir das mal zu erlauben dass ich es auch nicht weiß und jetzt einfach auch mal finden darf oder eben nicht dass ich's eben suchen darf und nicht finden muss diese Erlaubnis nicht finden zu müssen.

00:20:08: Das hat bei mir ganz, ganz viel befreit.

00:20:13: Also vielleicht gibt es gar nichts zu finden.

00:20:16: Wer weiß das?

00:20:16: Ich habe keine Ahnung.

00:20:18: Ich merke bloß und genau da würde ich jetzt eben mal so ein bisschen ... dass wir da jetzt nicht bloß irgendwie über meine Geschichte reden.

00:20:25: Ich würde gerne etwas auf die Metaebene gehen Und mal rauszufinden, ok woran erkennt man denn das eigentlich?

00:20:32: Es gibt ja viele Leute die vielleicht jetzt auch zuhören, die sagen so ich weiß auch nicht irgendwas fehlt im Leben.

00:20:37: Also irgendwie... Manchmal fehlt es ganz offensichtlich weil ich sage okay die Beziehung der Job und so weiter, dass ist einfach das falsche aber ich mache's halt weil ich jetzt die Kohle brauche oder was auch immer.

00:20:47: Aber manchmal denkt man sich auch nee der Job ist eigentlich okay, es macht eigentlich Spaß und mein Partner ist eigentlich auch in Ordnung alles passt alles aber irgendetwas fehlt Und du weißt nicht, was fehlt.

00:20:56: Weil das, was da ist, ist nicht falsch aber es ist trotzdem etwas, was fällt und woran man das so ein bisschen erkennt dass das zu ist weil die Leute sich glaube ich oft die Frage stellen ja mache ich das falsche also geht's drum jetzt irgendwas von dem was is wegzunehmen und loszulassen oder aufzuhören?

00:21:14: Oder gehts darum was was Neues zu finden was einfach noch nicht da ist?

00:21:22: Das finde ich spannend, mal drüber nachzudenken.

00:21:24: Woran erkennt man eigentlich das es diese Form von Veränderung braucht im Inneren und dass man sich dafür Zeit nimmt.

00:21:31: auf was sind so erste Hinweise?

00:21:33: Was war denn bei dir so ein Merkmal?

00:21:35: Es ist ja meistens nicht, dass man da früh aufhaut und sagt So!

00:21:38: Also es ist vollkommen klar.

00:21:39: So geht's nicht

00:21:40: weiter.

00:21:41: Es muss jetzt anders werden.

00:21:43: Sondern es ist ja so ein ganz langsames Hinein gleiten in das das man irgendwie so ein bisschen eben an manchen Kriterien merkt.

00:21:51: Ich weiß auch nicht so recht, ich glaube es darf was Neues entstehen.

00:21:55: Wie wart denn das bei dir?

00:21:56: Woran hast du denn das für dich erkannt wenn's dann so größere Schritte vielleicht auch in deinem Leben gab?

00:22:04: Zwei Dinge erstens möchte ich gerne noch die Geschichte von meinem Vater erzählen weil der hat das auch schon gewusst dass ist an Ostern um das Suchen geht und nicht um das Finden.

00:22:18: Jetzt sehe ich kurz, dann habe ich noch eine Geschichte von Alina weil du gerade gesagt hast ja es ist ja nicht so dass man irgendwann plötzlich aufwacht und sagt so jetzt geht's so nicht mehr weiter.

00:22:28: aber ich glaube schon manchmal kanns auch so sein.

00:22:30: ehrlich gesagt genau.

00:22:32: aber das erste von meinem Vater was der Fuchs gemacht hat bei unseren Osterspaziergängen wir waren dann immer Tante und Onkel, Kusinen und Cousin usw.

00:22:46: sind dann irgendwie in das so Riesentraube spazieren gegangen waren auch viele Kinder dabei und mein Vater hat sich tatsächlich einfach in die Hosentasche ein Loch reingeschnitten Und ich habe ihm dann immer alles was ich gefunden habe habe ich ihm gegeben.

00:23:00: er ist mega krass und insgesamt hatte der vielleicht irgendwie fünf Sachen dabei oder so und die hab ich einfach eineinhalb Stunden gefunden.

00:23:07: die ganze Zeit immer wieder Einfach das vor mir gelaufen und hat dann die Sachen in die Hosentasche.

00:23:15: Und hat sie durchs Hosenbein... Einfach die Wiese dann wieder fallen lassen, so an den Seitenstreifen sozusagen.

00:23:22: Und nicht wie du, wow da ist wieder was.

00:23:24: Ich hab's einfach nicht gemerkt.

00:23:26: Einfach wie ein System einfach und quasi erfunden es durchs Hosenbein dann diese Schoko-Eier dann das und quasi durch den Fuß raus geschüttelt... Da hab

00:23:37: ich irgendwann die große Erkenntnis gesagt, wir haben jetzt ja thirty-fünf Eier gesammelt.

00:23:42: Jetzt packen mal aus!

00:23:43: Dann kommt er fünf?

00:23:45: Nein!

00:23:45: Es war Bei mir eben, genau das ist der Punkt.

00:23:48: Das ist genau der Punkt!

00:23:49: Ich war als Kind dann nicht enttäuscht am Ende so, aber ich habe doch viel mehr gefunden und so... Sondern es war scheißegal am Ende, weißt du?

00:23:56: Wieviel da einem Nest liegt.

00:23:58: Und ich hab einfach voll viel gefunden weil ich einfach ganze Zeit suchen durfte und dann ging's gar nicht darum dass das Nest total voll ist und vielleicht ist auch eine geile Metapher.

00:24:07: Weißt du, ich hatte voll die Freude auf dem Weg zum finden.

00:24:14: Weisst du was ich

00:24:15: meine?!

00:24:16: Weil wenn das dann total anstrengend wäre und er so, nee, kommen wir auf der Ertrag ist so wenig.

00:24:21: Und es macht auch noch keinen Spaß nach dem Motto.

00:24:24: Na dann hätte ich's nicht irgendwie eine Stunde lang durchgemacht als Kind aber das war völlig egal!

00:24:29: Und vielleicht ist es auch ne geile Metapher fürs Leben.

00:24:32: Ja cool.

00:24:33: Wenn das Suche zum Ziel wird quasi.

00:24:36: Genau ja richtig genau also so auch wieder der Kalenderspruch.

00:24:41: Der Weg ist die Reise.

00:24:42: Es

00:24:44: gibt einen anderen coolen Satz, manchmal ist das Ziel im Weg.

00:24:48: Nicht der Wege ist das Ziel sondern das Ziel ist im Weg!

00:24:51: Ja, genau.

00:24:53: Manchmal ist es so dass man vielleicht zu starre an Dingen festhält und dann einfach die Schönheit am Wegrand eben nicht mehr sieht.

00:25:02: Weil man sich ständig Die Gedanken macht ja, wie viel Eier habe ich denn schon?

00:25:07: und so.

00:25:07: Wow krass!

00:25:09: Das brauche ich aber auch noch grüne und dann braue ich noch pinke und so.

00:25:11: mein Nest muss immer voller und voller werden.

00:25:14: Aber es vielleicht geht's um das gar nicht.

00:25:16: Ja genau, schön das mal zu doch denken dass eigentlich mit einer kindlichen Freude und Neugier die nicht so ergebnisfokussiert ist.

00:25:26: Das Suche gibt genauso viele Freude machen kann auch wieder finden.

00:25:30: Genau, Erlebnis orientiert ein Stadt Ergebnis orientiert.

00:25:33: So dieses ne?

00:25:34: Ich hab voll Bock auf Genau das zu machen einfach anstatt jetzt, ja ich muss es halt machen weil am Ende wartet ja die Belohnung oder das Ergebnis.

00:25:44: Ich glaube so hat's noch nie funktioniert gefühlt.

00:25:47: Haben wir auch skalieren sage ich mal aufs Leben an sich ne?

00:25:50: Weil die Leute suchen immer nach dem Glück also dieses Lebensart praktisch eine determinierte definierte Entversion irgendwo mal im Kopf.

00:25:59: so muss das Leben zum Schluss aussehen und nur dann ist es richtig Das kennt.

00:26:06: aber genauso viel Freude machen praktisch.

00:26:08: Man kann ja trotzdem so ein Ziel haben, das ist ja okay.

00:26:12: Man sucht ja auch beim Osterersuchen nicht ohne Ziel.

00:26:16: Es ist ja schon eine Absicht was zu finden Aber trotzdem ist es... finden nicht das Wichtigste, sondern eben das Leben zu entdecken.

00:26:25: Das ist ja schon das Wort etwas aufzudecken quasi was irgendwann mal verdeckt wurde.

00:26:30: Was eigentlich die mystische Arbeit ist.

00:26:32: Die Mystik ist einfach das Verborgen des Geheimes auch und das wäre der Kern eines mystischen Prozesses praktisch dem Leben auf den Grund zu gehen ohne es zu definieren oder fertigzustellen oder an irgendeinen Punkt kommen zu müssen.

00:26:50: Die Frage ist, der Kurt hat da übrigens mal ein geiles Beispiel gebracht.

00:26:55: Der hatte immer dieses Menschärgere dich nicht spielgebracht wo er sagt, stell dir vor du spielst mit drei anderen Leuten Menschenärgere ich nicht.

00:27:02: und am Ende des Tages geht es ja darum.

00:27:04: das Ziel ist dass deine vier Figuren usw.. praktisch ins Ziel bringst.

00:27:09: Man sagt dann, stell dir mal vor du hättest so eine Art Zauberwürfel und der Würfel... Du würdest immer das Würfeln, was du genau brauchst.

00:27:16: Immer genau die Zahlen, dass du die anderen rauskriegten kannst, immer ne Sechs wenn du ne Sechst brauchst.

00:27:20: Das heißt innerhalb von zehn Minuten hast du alle deine vier Leute im Haus sind alle im Ziel Und die anderen spielen noch ne Stunde weiter und kägeln sich gegenseitig raus und lachen und schüpfen und machen und tun.

00:27:34: Und du sitzt fünfzehn Minuten daneben und schaust ihn zu.

00:27:36: Hat er gesagt, hast Du dann gewonnen oder darfst Du nur nicht mehr mitspielen?

00:27:41: Das fällt mir jetzt gerade ein.

00:27:43: eigentlich auch eine sehr passende Metapher dazu.

00:27:46: So dieses möglichst schnell was zu wissen beendet ja eigentlich dem Prozess der Suche nach dem Wissen.

00:27:54: Wenn es so wäre dass die Prozesse der Suchen eigentlich das ist worum's geht würde eigentlich das Ergebnis ankommen das Spiel in gewisser Weise beenden und somit auch die Freude

00:28:03: Ja voll.

00:28:06: Ich glaube, dass es einfach dieses Ausprobieren ist im Leben.

00:28:09: So dieses ich probiere mich mal in anderen Dingen aus ob die mir auch Freude machen so dieses... Einfach Neuland entdecken!

00:28:17: Ich glaube auch der Satz eben bist du Meister in einer Sache dann werde Schülerinnen und Anderen ist glaube ich wirklich ein ganz wichtiger Teil im Leben Dass man da nicht so dieses ja das kann ich das mache Das ist mein Stiefel, den ziehe ich durch weil da bin ich Experte okay passt.

00:28:35: Sondern dass man immer versucht diese eben wie du sagst diese kindliche Neugierde nach was geht noch alles so einfach wirklich entdeckt und eben auch dieses Ungewisse manchmal herausfordern darf.

00:28:50: Ich wollte das schon immer machen aber Entweder ich trau mich nicht, ich hab keine Zeit gehabt oder hatte kein Geld.

00:28:58: Deswegen irgendwie irgendwann im Leben darf es auch einfach mal was sein, was so vielleicht aus der Reihe tanzt.

00:29:06: Was mal ganz was anderes ist aber schon immer noch das zugrunde liegende Sicherheitsnetz oder das Beet auf dem alles wächst sind halt die eigenen Werte.

00:29:20: also dass man quasi Werte konformen trotzdem sich ausprobiert und sagt Ey, meine Grundwerte im Leben sind die und da habe ich jetzt Bock einfach mal was ganz anderes zu machen.

00:29:30: Was jetzt nicht eben wie du sagst, was es jetzt nicht heißt... Ich fange komplett anderes Leben an, was auch manchmal sein kann?

00:29:38: Aber ich ändere vielleicht einfach das Spiel.

00:29:43: Ich gucke mal welches Spiel macht mir Spaß!

00:29:44: Und da nochmal die Geschichte von Alina zu erzählen.

00:29:47: Wir hatten sie erst auf einer Wanderung gestern und dann hat sie mich erzählt Wie das eigentlich mit ihrer Fitnessphase so war, weil Alina hatte eine Phase wo sie mehrmals am Tag trainiert hat und auch noch Trainings gegeben hat.

00:30:04: Und die war dann so eine die dann so diese.

00:30:06: Dann kennst du diesen L-Sit.

00:30:08: oder wenn man sich dann quasi an so eine Klimmzugstange einfach festhält und dann quasi im Neunzig Grad Winkelte die Beine so anwinkelt.

00:30:15: Und das konnte die Minute lang halten und halt dann irgendwie also völlig Wahnsinn!

00:30:20: Also, wenn du da auch Bilder von ihr siehst was die quasi ein Anfangszeichen für eine Maschine war, wie viel die dann da auch Kreuzheben gemacht hat und Bank drücken und so... Das war unglaublich!

00:30:32: Und irgendwann ... und das war ihr Leben Das war ihr Leben, alles hat sich danach ausgerichtet.

00:30:39: Essen und dann hier schlafen und dann aufstehen und dann trainieren und dann Trainings geben und abends wieder trainieren, und wieder essen und wieder schlaven.

00:30:46: Und irgendwann ist sie an dieser Stange gestanden... ...und hat die irgendwie nicht hoch bekommen und hatte dann so Kalk an den Händen.

00:30:55: Weil das hat man ja quasi als Schwitzgründen und so.

00:31:00: Dann hatte sie das so schwilen und so offene Stellen an den händen und so dann die Stange da so fallen gelassen, weil es zu schwer war und ist einfach nur Minuten lang vor dieser Stange gestanden.

00:31:16: Und hat einfach nur sich umgeguckt und einfach sich gefragt was mache ich hier eigentlich?

00:31:24: Das macht alles überhaupt gar keinen Sinn!

00:31:27: Und ist in die Umkleider gegangen, hat zehn Minuten wie ein kleines Kind geheult und dann nie wieder so eine Stange angefasst eigentlich.

00:31:35: So nach dem Motto des Kapitel ist jetzt heute vorbei, und jetzt macht sie Yoga, macht ganz andere Sachen hat einen vom Empfinden her viel gesünderes Empfinden für ihren eigenen Körper

00:31:49: usw.,

00:31:50: alle sagen in Gegensatz zu früher wo sie zweimal am Tag Sport gemacht hat, ja du siehst so sportlich und gesund aus Sagen Sie jetzt zu ihr, wo sie gar keinen Sport gemacht hat.

00:32:02: Also ein Sport in Anfangszeit im Gotteswillen.

00:32:04: Ich möchte nicht der Yoga-Fraktion da hier.

00:32:07: Weil ich habe gestern auch die erste Yoga-Stunde gemacht bei der Alina, die hat da eine Hotelne Yoga-Sstunde gegeben und das war zack anstrengend.

00:32:14: Denkt sich immer so ja es ist ein bisschen so... Na macht er!

00:32:18: Hier mal ein bisschen Ausfallschritt, da mal ein bißchen dehnen und so.

00:32:21: Das ist unfassbar anstrendend.

00:32:22: Deswegen ist auf jeden Fall Sport.

00:32:25: Also das wollte ich jetzt damit nichts sagen.

00:32:28: Gleichzeitig Gab es eben oder manchmal gibt das vielleicht auch so, okay bis hierhin und nicht weiter.

00:32:34: Das war's jetzt ich höre auf damit.

00:32:36: So auch bei manchen habe ich auch schon gehört was des Rauchen.

00:32:42: die haben einfach gesagt plötzlich nach fünfundzwanzig Jahren rauchen haben sie einen Zug genommen und dann so was ist das eigentlich?

00:32:51: Und nie mehr geraucht so.

00:32:54: Manchmal ist es vielleicht auch ein bisschen bisschen härter, so die Message des Lebens glaube ich als nur so ganz soft und schleichend.

00:33:02: Und dann manchmal kommt so durch die Blume.

00:33:06: Manchmal glaube ich darf es auch der Vorschlaghammer sein.

00:33:10: Nee das war's jetzt mach' ich nicht mehr.

00:33:12: Ja ja, also stimmt.

00:33:14: Es gibt bestimmt verschiedene Formen wie man da zu der Erkenntnis kommt entweder doch wirklich so eine Erkenntnisse in dem Moment was mache ich hier?

00:33:21: oder dass das Leben einem manchmal sehr deutliche Botschaft gibt, dass es einen zwingt.

00:33:28: Ja oder eben halt diese subtilen kleinen Fragestellungen, das man etwas oder sich selbst ein bisschen fragestellt und so ein bisschen die Freude und was verliert.

00:33:39: Ich hatte zum Beispiel bevor die Corona-Zeit losging hat ich wirklich so eine halbe bis dreiviertel Jahr davor schon immer.

00:33:45: damals habe ich ja wahnsinnig viele Firmenvorträge noch gehalten und hatte da hundertfünfzighundertfuchzig Veranstaltungen im Jahr nur Firmenveranstaltung Das heißt, ich war jede Woche zwei-, dreimal irgendwo im Flieger irgendwo hin und habe mir bei jedem vor allem beim Rückflug, beim Hinflug war ich recht fokussiert auf die Aufgabe.

00:34:02: Ich hab mich ein bisschen gefreut so zumindest ein bisschen.

00:34:07: aber beim Rück flug habe ich mir dann auch ganz oft diese Frage gestellt was mache ich hier eigentlich?

00:34:13: Und ich habe mir dann die Frage gestellt wie lange willst du das eigentlich so noch machen?

00:34:17: Ich meine, klar, da kommt gutes Geld rein.

00:34:19: Du machst es gut!

00:34:19: Das ist jetzt auch nicht irgendwie... ich hab' nicht gelitten an diesem Job.

00:34:25: Aber irgendwo schauen Sie die Frage.

00:34:27: Die Erkenntnis hat er sich unterbewusst schon durchgesetzt?

00:34:29: Na ja auf Dauer kannst du das jetzt nicht sein.

00:34:31: Also die nächsten zwanzig Jahre will ich so nicht weitermachen.

00:34:34: Bestimmt weder von der Schlagzahl noch immer nur Vorträge zu halten über diese Themen zu reden und das kamen schon immer häufiger So, das war Teil eins meines Gesprächs mit Adrian in dieser Soul Talk Folge.

00:34:48: Wenn du das gesamte Gespräch hören willst, dann wechsel jetzt drüber zu Adrians Oldest Soul Podcast.

00:34:53: Du findest den Link dazu in den Show Notes und hör dir die ganze Folge auch an!

00:34:58: Wir veröffentlichen immer die Gespräche in voller Länge abwechselnd, d.h.

00:35:03: einmal in volle Länge bei Adrian und das nächste Mal wieder in voeller Lange

00:35:07: bei Emil.

00:35:08: Ich wünsche dir viel Spaß beim weiteren Anhören Bei der nächsten

00:35:12: Podcastfolge hier bei den Kunstzuleben, wenn ich wieder ein Spannungsthema mit dir

00:35:17: teile und dich inspiriere für ein erfolgreiches Leben im Außen.

00:35:21: Und vor allem ein erfülltes Leben im Innen.

00:35:23: Okay?

00:35:24: Also bis zum nächsten Mal bei die Kunst zu leben!

00:35:26: Liebe Grüße Dein Stefan.

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